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Sonntag, 10. Juni 2012

Da Stoi .. der Widder darf nicht mehr schlagen und andere Kleinigkeiten

So schnell kanns gehen, derWidder, dem wir nach längeren Versuchen seine Kinderkranheiten endlich ausgetrieben haben und der es auch geschafft hat tagelang durchzulaufen hat seine Zuhörer offensichtlich gewaltig genervt. Pferde haben Durchfall bekommen andere zeigten sich als nervliches Wrack und offenbarten ungewöhnliche Panikattacken. In dem benachbarten Wohngebiet wurde bereits gemutmaßt hier würde jemand stundenlang, vor allem Nachts, dauernd mit Eisen auf Eisen schlagen. Tja...so ähnlich funktioniert ja auch der Widder mit seinem hydraulischen Stoß. Nun werden wir den Widder halt nur manchmal tagsüber einschalten um ausreichend Frischwasser in den Grand einleiten zu können und damit das Mücken- und Algenwachstum in Grenzen zu halten. Auf jeden Fall hat sich er Aufwand gelohnt und unsere Pumpe funktioniert hervorragend. Eine Schallisolierung mitten im Bach ist nicht zielführend, da wir ja mehrmals im Jahr Hochwasser haben werden und daher jedes zusätzliche Hinderniss weggeschwmmt werden würde.

Eine neue Werkzeugauflage mit Dübeln.
Mit meinen Ergenbnissen beim Langholzdrechseln bin ich eigentlich zufrieden, es machen sich deutlich Holzunterscheide bemerkbar, also Fichte und Tanne leider unbefriedigend, aber Erle, Birke und Weide, grün verarbeitet, das kann noch was werden. Was aber überhaupt nicht funktioniert ist das Abstechen. jedes Mal wenn ich den Abstechstahl nach dem Spitzeneinsatz versuche schräg zu drehen - und dabei das Eisen mit der linken hand fest mit der Werkzeugauflage verbinde, fängt sich das Eisen und das Eisen MIT Hand und MIT Werkzeugauflage rutscht nach links oder rechts und mit einem tiefen spiralfürmigen Einschnitt ist das Werkstuck zuerst einmal ruiniert. Um das zu verhindern, also um die Werkzeugauflage zu fixieren hat Mathias eine neue aus einem Rest Eichenholz geschnitten und ich dann
10er Holzdübel im Abstand von ca. 10 cm eingeleimt. Nun gibt es je nach Kippwinkel des Abstechstahls die Möglichkeit die Werzeugauflage etweder links oder rechts auf Anschlag zu schieben und damit zu fixieren. Nun kann der feste Handgriff auf der Auflage und am Eisen verhindern, dass das Eisen wieder spiralig ausweicht.

Wippdrehbank stationär und rechts am Eck der Schnitzhund











Der Schnitzhund, den wir für den Pavillon in Sinzing - wegen der platzsparenden Bauweise - gebaut hatten hatte eine viel zu kleine Auflagefläche für den Normalbetrieb. Nun haben wir dafür eben eine Wechselplatte und damit kann der Einsatz in Sinzing mit der Drehbank eigentlich gebinnen.

der nun fertige Pavillon als neue Werkstatt auch in Sinzing und als Schmuckstück im Garten

Für das kommende Stammeslager der Pfadfinder brauchen wir noch mindestens eine Schnitzbank. Diesmal haben wir die von Mike Abbott angebotene Kompaktbauweise angewandt und zuerst einmal im Wald eine kräftige Fichte gefällt und drei Stammabschnitte mitgenommen.

 Mit der Kettensäge wurde dann grob das Profil herausgearbeitet und dann sind die Beine mit dem Veritas Zapfenschneider geformt worden. Das erste Einzapfen ging glatt daneben,w eil Mathias Höhenangaben sich auf einen Küchenstuhl bezogen hatte und der war eindeutig viel zu nieder für eine Schnitzbank. Also alles wieder rausziehen, was gar nicht so einfach war, weil der Veritasschneider ein zölliges Maß hat und der Forstnerbohrer ein geringfügig aber immerhin etwas größeres metrisches Maß. Also fest einklopfen dann hölt das, aber die entrindeten glitschig frischen Eichenbeine wieder rückwärts rauszubekommen war es nicht und so haben wir sie nach mehreren Fehlversuchen einfach abgeschnitten und daneben neue Löcher gebohrt, die Beine waren eh zu kurz.
Vorderzagre massiv auf Dreibein

Die neue mobile Vorderzarge: Was wir darüberhinaus auch noch bracuhten war eine gute und stabile Festklemmvorrichtung. Auch wenn ich einen Superjaws  Bank habe, so sollen doch im Sinne des "reenactments" die Werkzeuge nicht allzu technisch modern aussehen.
Also einen kräftigen Fichtenendstamm gespalten und anschließend grob mit der Kettensäge geglättet. Vor einigen Wochen habe ich bereits bei Ebay den Schraubenteil einer Vorder oder Hinterzarge ersteigert und diese wurde nun in eine tiefe Bohrung in die "Platte" eingesetzt. Sicherheitshalber mit der Bandsäge haben wir einen Eichenstamm halbiert und am unteren Ende, gleichsam als Scharnier, mit drei Lochbändern zusammengehalten. Auf der oberen Seite kann nun die Vorderzarge die halbierten Stämme entweder aufspreizen oder zusammenpressen.
Im Internet war auf einem ähnlichen Dreibein auch zu sehen, dass man Schüsseln mit dem Dechsel höhlen konnte. Diese Haltevorrichtungen mit mobilen Zapfen und Keilen sollte auch hier noch möglich sein, leider hat die Zeit nicht gereicht.

langsam wächst der Bestand an Arbeitsbänken mal schauen obs mit dem einen Fuß vorne überhaupt geht.







Kommentare:

  1. Auf bodgers.org.uk waren ja alle der Meinung, Dein Skew Chisel ist zu schmal... ist er auch. =) Zuerst hatte ich mir von Kirschen den breitesten Stechbeitel besorgt, den unser Baumarkt hat (38mm), nicht umgeschliffen ... funktioniert gut. Inzwischen hab ich mir allerdings das hier zugelegt: http://www.kaufmann-winter.de/WERKZEUGE/WINTER-Drechselwerkzeg-Satz-4-teilig::109.html und bin zieml. begeistert (Optik, Arbeitsweise und Qualität). Die sitzen 50 km Luftlinie von meinem Wohnort. Anschliff hab ich 25° und wenn Du die Tormek auch zum Abziehen nimmst, wird's noch schärfer als bei mir von Hand. Endlose Standzeit durch den guten Stahl. Schönes Wochenende!

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  2. Danke für den link, ich habe mir mal die Eisen angesehen und werde wohl bei passender gelegenheit zuschlagen. Diese Eisen sind genau zwischen den größten Kirschen, mit denen ich normalerweise arbeite und meinen Schweizer Werkzeugen, die riesig sind aber auch sehr teuer waren. Allerdings ist der schräge Meissel nicht mit einem Skwe Chissel identisch, weil dieser ja als Abstecher zweiseitig angeschliffen ist.
    Mein Problem habe ich allerdings doch mit meiner Dübellösung erledigen können, nun gibts fast keine ungewollten SPiralen mehr.

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