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Sonntag, 18. Mai 2014

Stall wird kinderfest gemacht.... ein Anfang

 Es häufen sich die Besuche im Stall mit Kleinkindern und da gibts nur eine Möglichkeit: der Stall muss um einen Kinderspielplatz erweitert werden - schon um die ganz Kleinen etwas vom Bach abzulenken. Also die trockenste und sonnigste Stelle ist dort, wo die beiden Pyramidendächer stehen, deren erstes sowieso baufällig geworden ist. An diesem WE ist nun offensichtlich die Starenfamilie endlich ausgeflogen und so konnte das wackelige Ding endlich - es war ja seit dem Frühjahr eine erkannte Gefahrenstelle aber dummerweise waren die Stare sehr schnell am Brüten - abgebaut werden.

Susi schickte ein Bild von einer Pferdebank bzw. einen link - und einer Rechensitzbank, beides können wir mit Leichtigkeit darstellen und Mathias und ich sind noch am Dienstag abends in den Wald um ein paar Rundhölzer zu holen.
Abschälen - Bohren - Zapfen und Zusammenstecken war dann eine Kleinigkeit und Mathias konnte mit seinem Kampfgewicht auch gleich die Haltbarkeit testen.





der neue Zaungast
Am WE waren auch die neuen Pfadis im Stall, die neue Wölflingsgruppe heißt Meerschweinchen und offensichtlich mischt sich bei ihnen ein Teil Pferdefreunde(innen) mit Bachumgestaltern und Holzofenheizern. Selten wurde mit solch großen Brennholzmengen gegen eine so kleine Temperaturdifferenz angekämpft. Jeder Einspruch war zwecklos, der Ofen musste glühen und der Schlafraum war eine trockene Sauna. Aber es hat wohl großen Spaß gemacht.
beim Abendessen

beim Frühstück, gefroren hat in dieser Nacht sicherlich niemand, eigentlich ist es ein Wunder, dass niemand in der Badehose frühstückt


Die nebenstehenden Regeln müssen wohl noch etwas an die von  unserem seeligen Lord Baden Powell angepasst werden, aber fürs erste mal schon ganz gut.

das nächste Projekt ist der Willkommensbaum für Julian und da machen wir ihn wohl um ein paar Nummern kleiner - in die nun umgebaute Basis wird dann der große Ast eingezapft und alle Spitzen mit Schwammerl und Käfern verziert und die Spitzen damit entschärft.




















Samstag, 10. Mai 2014

Stoi - Woid - Moak - überall und viele Kleinigkeiten



jedes Jahr wieder eines meiner Lieblingsmotive, schließlich habe ich den Baum 1973 im Herbst eigenhändig im Garten der Sponheimers ausgegraben - nach meinem Baumschulpraktikum -  und zum Leidwesen meines Vaters mitsamt dem dreckigen Erdballen im Bäckerlastwagen auf die Koppel gefahren.  Obwohl er jahrelang gegen diesen "unnützen Baum mitten auf der Koppel" gemeutert hatte, lies er dann sogar einen Metallzaun drumherummachen, damit die Pferde die Kastanie ja nicht beschädigen. Die nächsten Tage wird er voll aufblühen, hoffentlich paßt das Wetter für eine neue Photographie.....

man sieht es dem Rasen  nach dem Mähen an, dass er 1. überständig und 2. immer noch patschnass war

der Entwurf auf 50mm Pappel
Vor dem Vergnügen hat der Herrgott die Arbeit gestellt und so gings, nachdem am verregneten Mittwoch das Rasenmähen nicht möglich gewesen war, zuerst darum den überständigen Rasen zu mähen, schließlich geht es dann die folgenden Wochenenden rund im Stall mit Pfingsten und Julians Willkommenfest bereits am Horizont. Für Julian gestalte ich zZ einen Anhängebaum, der grundsätzlich mit Schwammerl und Marienkäfern entschärft und geschmückt werden soll, bevor die Gäste dann ihre Erinnerungsstücke dranmachen können - muss noch geklärt werden vlt geschnitzte  und beschreibbare Herzen  oder Baumscheiben oder flächige Blätter, jedenfalls soll das Alles sehr bunt werden....
Stamm Ahorn, ausgeschnittene Wurzel
Also gehts los, mit dem stilisierten Baumstamm und der Basis:

Schon letzte Woche wurde der Ahornstamm gespalten, geschält und schräg plan gehobelt. Nun gings daran die  "Wurzel" und den Stamm und eine Auflageplatte zusammenzuführen.
Mit drei immer kleiner werdenden Ringen um den Stamm wurde die Wurzel an den Hauptstamm geklebt, bewusst mit PU-Kleber, weil dieser ausquillt und daher die harten Formen etwas kaschiert und ja überstreichbar ist.








 Der Stamm wird jetzt dann noch abgeschliffen und anschließend grün gestrichen, die Bodenplatte soll dem ganzen etwas von seiner Kopflastigkeit nehmen, wenn dann später die ausladenden Zweige montiert werden, zusätzlich kann der Stamm rückseitig angeschraubt werden. Ob das Ganze allerdings dann auch wohnungstauglich wird wage ich zu bezweifel, da muß dann wohl auf eine eine kleinere Lösung hin "etwas" eingedampft werden.


Schwammerl und Käfer....
Nach einer Zwischenpause beim Lindner gings dann zum ersten Mal wieder an die Wippdrehbank und es mussten die ersten Schwammerl und Maikäfer her, damit die in Ruhe trocknen und dann angestrichen werden können.
Während ich an der Drehbank schuftete, machte Mathias auf den Wunsch von Rio einen neuen Terrassenbelag, dan wir dann gemeinsam am Samstag auch in den Markt fuhren und montierten:

Rios Boardershop im Markt mit der neuen geflammten Terrasse, nun fehlen nur noch die Pflanzen und die Bestuhlung
Rohware zum Drechseln
Die Terrasse haben wir aber erst Mittag in den Markt gefahren, zuvor waren wir im Wald, dort standen noch zwei von einem Herbststurm stark gebogene Fichten - und weil wir eh ein paar Stammstücke brauchten, - konnten wir Waldpflege und Holzernte zugleich durchführen, dachten wir..... doch dann zeigte uns zumindest einer der beiden Bogenbäume was ein sauberer Hänger ist .... und wir dachten weil er eh gebogen ist fällt er umso sicherer um, Pfeifendeckel. Also wieder ab in den Stall, Fällheber und Sapie holen und den sich mit einer Birke und Fichte verflochtenen Sauhund (?+*²!!><) nach längerer Zeit endlich flachzulegen. Wir waren Patschnass geschwitzt und brachten zumindest die zerteilte Birke mit in den Stall - da habe ich nun einiges an Rohmateriasl für Becher, Löffel und Schalen. Gut, daß wiedermal Pfadfinder im Stall waren und die 4 Burschen hievten dann die restlichen Stammstücke bergauf und auf den Hänger und so brachten wir eine, nur geringfügig überladene, Fuhre von Fichtenstämmen in den Stall, wo ich sofort anfing diese abzuschälen. Im Mai ist das Schälen von Fichtenstämmen zwar eine klebrige aber sehr einfache und fast unterhaltsame  Tätigkeit, wenn man von den harzigen und zusätzlich zuckerwasserklebrigen Händen absieht - denn
Handschuhe sind ja nur etwas für Weicheier....
Schälen im Mai geht fast von alleine























das sind nun die vier Stämme für den zukünftigen Sandkasten, geschält und nicht abgefräst, die Rinde im Hintergrund ist so großflächig, dass sie sich nicht als Rindenmulch benutzen läßt, das wird wohl im Lagerfeuer landen....












Anfang der Schale
Endergebnis,fertig zum Trocknen
Birke gespalten und daraus dann Roghlinge herausgearbeitet und endlich konnten wir wieder unsere Spezialvorrichtung an der Drehbank nicht nur antesten sondern einmal wirklich an einem kompletten Objekt durchziehen. Aus einer Birke, auf der zwei Stunden vorher noch die Vögel gesessen waren und gesungen hatten, wurde nur eine erste Schale. Unsere ausgetüftelte Werkzeugauflage hielt was wir uns versprochen hatten sowohl auf der Aussen als auch auf der Innenseite, verbesserungswürdig sind nur die Führung der Lederleine und die Form eines Haltesplints, aber das sind Kleinigkeiten. Nun werden wir mal jede Woche eine Schale drehen, die Mandrils austesten und vor allem ein paar neue Eisen kreieren, die uns bei der abgeänderten Werkzeugauflage auch einen sauberen Schnitt ermöglichen.



So und nun gings an den Sandkasten, er soll wie ein Blockhaus verzapft werden, so daß ein Quadrat aus den starken Fichtenstämmen entsteht. Das Ausbinden war gleich mit einer Schwierigkeit verbunden, dass die Stämme auf den Böcken wegen der klebrigen Bastflüssigkeit herumrutschten wie auf Schmierseife, also mussten erst Bankhaken geschmiedet werden, Eisen war da, Haken nicht, aber Mathias und sein Eisenvorrat sind da eine immerwährende Fundgrube.
Also erster Schritt: die liegenden Hölzer ausklinken und  zwischenzeitlich der Platz für den zukünftigen Spielplatz schon mal grob freischneiden, die "Pyramiden" sollten schon lange wegen Baufälligkeit beseitigt werden,. aber da hat sich ein sehr produktives Starenpaar eingenistet und solange werden wir gerne warten, bis wir die Kinderstube stören könnten.

nur mit Haken zu bearbeiten












man sieht langsam den Sandkasten wachsen











       
hier trocknen die Queräste des Wunschbaumes......





























Freitag, 2. Mai 2014

Neue Versuche mit der Wippdrehbankund andere Überlegungen

Ausgangsmaterial
vorläufiges Ende



1: Nicht dass ich mit meiner Wippdrehbank unzufrieden wäre, es funktioniert ausgezeichnet, aber die Stange mit der Bodenverankerung ist einfach zu ausgreifend und unpraktisch zum Transportieren bzw. bei Vorführungen. Im Stall mit der weitläufigen Wiese stellt die Länge des Pfahles kein Problem dar.
Lösung A wäre eine Art von großem Bogen
Lösung B hochgesteckte seitliche Stangen mit einem Gummiband
Lösung C dieselbe Stange aber ein kürzeres UND elastischeres Material, steiler gestellt.
mal schauen was funktioniert und wie....
 heute haben wir mal versuchsweise mit der Bogenmethode begonnen - aus Spitzahornholz





gespalten
mit der Schnitzaxt hergerichtet
























2: das Zelt nach der Methode Mike Abbotts hat sich im Lager und auch beim Sturm gut bewährt, aber ich denke da kann man noch ein paar Gadgets dranmachen um den Aufbau und die Austarierung zu verbessern.
  • Eine zusätzliche Stange mehr am Boden wo die Häringe verankert werden ist transportmäßig kein Problem,  könnte aber zusammen mit ein paar Pins, die in vorgeborte Löcher gesteckt werden, die kleinen Bodenpflocken ersetzen, die den Abstand fixieren sollen.
  • Ebensolche Pins könnten, am Boden in die Seitenholme gesteckt, die Verspannung an Ort und Stelle halten.
  • Die Rückverspannung könnte auch aus mehreren einfachen Zurrgurten bestehen, damit ist das leidige Durchhängen mit den Schnüren beseitigt und kann auch leicht nachgespannt werden. Die Pins vom Punkt zuvor verhindern ein Hochrutschen


3: ich brauche noch ein paar Schnitzhilfen für das Löffelschnitzen, bzw um Kuksas machen zu können bzw. genauer gesagt um sie fixieren zu können, da werden wir wohl in der Zukunft mit diversen Untergrundmulden auf der Heinzelbank experimentieren.

Nun aber zuerst der Frühjahrsputz, Hochdruckreiniger auf dem Wintergartendach und neuer Anstrich der abblätternden und verwitternden Holzfarbe:
der Frühling und der Sommer können kommen, alles frisch gestrichen
 und am Schluß noch ein japanisches Schattenspiel:
Wippdrehbank und Heinzelbank im Miniaturformat von Mathias

Am Samstag dann zuerst der Besuch beim Wertstoffhof und siehe da, da hat ein freundlicher Mensch sich von einigen sehr auffälligen Fliesen getrennt und bevor einige andere Menschen über die Schmuckstücke ihren schmutzigen Bauschutt ausgekippt hätten, bin ich rechtzeitig dagewesen um die Schmuckstücke zu retten:

Anschließend dann ab in den Baumarkt und für die Pfadis die schon im Herbst georderte große Feuerschale geholt, die trotz Zweifel sogar in den Kofferraum gepaßt hat.

Im Stall gings dann weiter mit Kleinigkeiten: von Surolle, einer Internetseite eines schwedischen Holzschnitzers habe ich eine Idee erhalten und die muss nun noch in einer Variation errichtet werden, dazu als erstes ein Haltegestell:
Notaustriebe bei dem im vorvorigen Herbst gestutzten Kastanie

nun muß er trocknen und der Hauptstamm ist auch schon geschält, schau mer mal wies wird




Samstag, 26. April 2014

Die Pfadiwanderung 2014 - eine gelungene Leiteraktion

 Leiteraktion 2014


Hätste, hätste, hätste….es war ja nun wirklich ein mühsamer Auftakt. Hätte ich nur nicht diese unseelige Wanderung auf die Einödhöfe vorgeschlagen, manchmal könnte man sich selber in den Hintern beißen, aber es hilft nichts, die Abstimmung unter uns geschätzten 200 Pfadfindern erbrachte bei ca. 6-7 Abstimmenden einen deutlichen Vorsprung für meinen im Winter so locker gemachten Vorschlag,: „Ich kenne da einen einsamen Einödhof – Einödhöfe sind per definitionem einsam – das wär doch mal was anderes.“
Nun hatte ich den Salat, eine überwältigende Mehrheit wollte im Lamer Berggebiet wandern und dann erbrachte die Anmeldung – natürlich hatte ich nach der Abstimmung großzügig den Gasthof reserviert - am Stichtag 4 Uhus und zwei Absagen. Dezente Rückfragen von Seiten des Wirtsehepaares Frisch auf dem Hinterwaldecker Hof, ob es uns etwas ausmachte, wenn sie gleichzeitig mit uns auch ein Geburttagsessen annehmen würde, erzeugten bei  mir leichte Schluckbeschwerden.
Rechtzeitig(!) vor der abendlichen Sitzung in der Leiterrunde stieg die Anzahl der potentiellen Teilnehmer schlagartig auf ungefähr, so genau weiß man es ja bei unserem Stamm nie, auf möglicherweise – es könnten noch ein paar hinzukommen aber auch noch ein paar abspringen – also mindestens 12,  - es ist aber durchaus möglich dass sich daran noch etwas wesentlich ändern könnte  wenn der Eine oder Andere dann doch nicht, aber ganz Andere dann aber vielleicht doch noch überaschend teilnehmen würden.
Nun erbrachte aber eine genaue Recherche bei der Bundesbahn, dass die Anbindung des hinteren Bayerischen Waldes mit dem Bau der Eisenbahnlinie Cham – Kötzting – Lam im Jahre 1899 durchaus eine wesentliche Beschleunigung im Leben der Waldler gebracht hatte, - man brauchte  tatsächlich  für eine Reise nach Regensburg keine zwei Tage mehr sondern konnte die Strecke einfach in drei Stunden bewältigen – jedoch hat man in den vergangenen 115 Jahren keinerlei Anstrengungen unternommen diese Rekordzeit irgendwie zu unterbieten. Während früher aber die Züge von 4.00 frühmorgens bis 22.00 spätabends im lockeren Stundentakt verkehrten, hat man heute genau eine Möglichkeit vormittags von Sinzing nach Lam und am Nachmittag dann genau auch wieder eine einzige  Möglichkeitum  von der Lam wieder nach Regensburg zurückfahren zu können – wohlgemerkt nach wie vor, wie seit 115 Jahren, jeweils mit einer Fahrzeit von etwas mehr als 3 Stunden. Dazwischen bleiben dann lockere 5 Stunden Wander- und Pausenzeit. Also angesichts der, ich nenn sie mal, etwas  unsicheren Teilnehmerzahl und des leichten Ungleichgewichtes von 6 Stunden Fahrzeit und 5 Stunden Wanderung entschieden wir uns erstens für Autofahrgemeinschaften UND zweitens zu einen Treffpunkt nicht in Sinzing sondern in Kötzting im Stall, da einige von uns die Gelegenheit nutzen wollten und schon am Freitag ein paar gemütliche Stunden gemeinsam zu verbringen.
Schon am Mittwoch kamen noch ein paar neue Teilnehmer hinzu, dies stabilisierte sich am Donnerstag und dann am Freitag, kurz vor der Abfahrt nach Kötzting sprang noch eine ganze Gruppe von enthusiastischen Wanderfreaks auf den Trip auf, von den wenigen, die dann am Samstag unangemeldet plötzlich dann doch noch dabei waren will ich hier gar nicht reden.  Übrigens noch beim Aufstieg zum Waldecker erreichte mich ein Anruf, welcher erläuterte, warum der  Anrufer dann doch nicht hatte teilnehmen konnte.  Anyway, wir waren am Ende  tatsächlich eine schöne große Gruppe von 20 Teilnehmern und einem Hund  und konnten trotz des angekündigten Schmuddelwetters – dieses hätte sich ja nahtlos an die Wetterlage im Vorjahr angefügt .  an einem strahlend schönen Frühlingsvormittag den Aufstieg von Lam zum Hinterwaldecker begehen. Viel zu schnell waren wir oben und ließen dann noch einen Rundweg auf dem Hochplateau folgen
die Osserhexen in der Wirtsstube
Doch das ist jetzt vorgegriffen, vor dem Samstag hatten wir ja noch den Freitagabend geplant und als reine Uhugruppe, die Pumafraktion war unabhängig unterwegs, - wir fanden aber im Laufe des Abends dann doch wieder zusammen – machten wir eine kleine Kneipentour. Der Lindnerbräu verwickelte mich in eine eigentlich unfruchtbare Diskussion über die Kommunalwahl und den Pfingstritt, die Ullrich vermutlich ratlos zurücklies, und nach einem abwechslungsreichen Abend – garniert durch die Osserhexen -  wechselten wir zum Horsetownclub, wo wir unsere Pumas wiederfanden, die sich ihre Freundinnen und Freunde an diesem Abend sogar mit dem Bus hatten herankarren lassen. Wir trafen dort also unvermutet noch einen sehr große Gruppe  Regensburger Schüler, die an dem Abend das Lokal gemietet hatten und- die Wanderung im Hinterkopf – blieben dort nur noch auf einen oder allerhöchstens zwei Absacker.  







Am nächsten Morgen dann Frühstück im Stall und  pünktlich um 9.00 Uhr ging`s mit dden Neuankömmlingen ab nach Lam und hinauf auf den Berg, und zum Ziel, das vielleicht einigen sogar zu schnell erreicht wurde. Nach der ausgiebigen Brotzeit wechselten wir dann den Standort und wollten den zweiten Teil der Wanderung antreten, der uns in Kötzting und um Kötzting herum dann zum Lindnerbräu führen sollte.  
 
die Jungen und die


Alten, diese stilgerecht auf der "Gred", wie es sich für Auträgler und deren Enkel gehört



 Beim restaurierten historischen Kraftwerk Regenstein ging´s hinein in den sogenannten Spatiliweg und spätestens bei der Magdalenen Kapelle bzw. bei der „Lourdes Grotte“ beschloss der Wettergott doch sich einmal an die Vorhersagen zu halten und aus einem beginnenden Schnürlegen wurde ein prächtiges
auf dem Spatiliweg
Frühlingsgewitter mit respektablem Starkregen. Wir flüchteten patschnass unter eine Brücke und dann durften die Fahrer im Platzregen die Fahrzeuge holen.
Über Details brauche ich hier nicht zu schreiben, noch nach Stunden in Sinzing wieder angekommen, tropfte meine angeblich wasserdichte Jacke immer noch…..
Die Jugend machte es sich dann noch für zwei Stunden im eingeheizten Wintergarten bequem und mit Tees und diversen Runden an WERWOLF ging´s dann wieder nach Hause.
die Werwolfrunde beim Trocknen im Wintergarten
Fazit, für , manche vielleicht als Wanderung zu wenig, für manche wahrscheinlich gerade richtig für alle Teilnehmer vermutlich eine angenehme Methode um mit Freunden einen schönen abwechslungsreichen Tag zu verbringen, mir jedenfalls hat´s mitsamt der Vorbereitung Spaß gemacht, Tagesziele, auch anspruchsvollere oder zumindest auf längeren Strecken  gibt’s da hinten einige…..
Gut Pfad Mente

Sonntag, 20. April 2014

Wenn man schon mal Hilfe hat...

Ostern, ein Familienfest, aber trotzdem muss man ab und zu auch etwas Bewegung haben..... das zur Vorgeschichte.
Am Donnerstag kommt der Anruf, Sturmschaden im Wald, offensichtlich gerade erst entdeckt, aber schon vor einiger Zeit geschehen und der Baum ist voll mit Käferbefall - es muss schnell gehen, Fällen noch am Donnerstag und ich soll den Abtransport organisieren, der Baum muss RAUS aus dem Wald.
Franz spielt mit und holt den Stamm angeblich am Samstag und vorher schau ich mir am Karfreitag die Misere an und schau auch gleich beim Säger vorbei: jetzt liegt da ein frischer Stapel Bretter und die noch nicht abgeholten Dachlatten vom Vorjahr, die wir noch nicht komplett verbaut hatten in diesem Winter.
ABER, ich hatte ja einige Helfer an diesem WE und so fuhr ich mit Unterstützung von Markus und Noe (und später nörgelnder Hilfe von Lena) zum Kaitersbacher Müller und holten mit dem kleinen Hänger in Summe 8 Ladungen voll und hievten das ganze Zeugs hinauf auf den alten Heuboden.
Dachlatten und 24er Bretter, feucht und schwer
der Stangenstapel wächst und gedeiht
 Nach dem Mittagessen auf die mexikanische Art haben wir dann noch einen Abstecher in den Wald zum Stangenschneiden genutzt, schnell mal 5 lange Stangen gefällt, ausgeastet, halbiert und mit gewaltiger Überlänge in den Stall gebracht. Die Mädels haben in der Zwischenzeit sich ans Mosaiken gemacht und wir konnten mit dem Schälen zumindest beginnen.
Ich möchte mich ja ungerne nur selber zitieren aber: Stangen kann man immer brauchen, so werde ich in den nächsten Wochen meine sehr provisorischen Zeltstangen erneuern und ich denke da kann man auch ein paar Verbesserungen anbringen. Diese Zelt- bzw. Arbeitsüberdachungen, die nach einem simplen aber genialen System entwickelt wurden, kann man noch etwas narrensicherer beim Aufbauen machen, dort sind sie nämlich etwas "tricky" und mir sind ein paar Verbesserungen eingefallen, aber dazu braucht man gutes Ausgangsmaterial....s.o.
der Apfelbaum am Marktplatz vorm Haus in Vollblüte

 und am Ende dann noch der geschmückte Ostertisch im Stall am Ostermorgen

bei solchen einem Essen entstehen Pläne für zukünftige Projekte.....

das war der Sturmbösewicht, so wie der Stamm ausgesehen hat, müssen wir wohl den Sturmwurf mindestens ein jahr übersehen haben, denn der Baumstamm war von oben herab bereits 15 lfm ohne Rinde und kahl.

Wie weiter oben bereits angeführt waren wir nach der Heimholung der Latten und Bretter dann noch einmal im Wald um ein paar kräftige Stangen für die späteren Zeltprojekte zu holen. Mitten im Stangendickicht dann die Überaschung, eine 10m hohe Spindeldünne Kiefer, Pinus Silvestris, von ganz unten bis ganz oben fast nicht verjüngend und nur ganz, ganz oben etwas benadelt. Die gilts zu retten..... Später am Samstag dann im Stall im Ahorndickicht und mal versuchsweise ein paar Bergahorn herausgezogen und alles für Ostermontag hergerichtet:
in der Mitte ganz oben, die lichte Kiefer
Kiefer, gelb markiert



Nun habe ich heute den Kiefernstamm markiert und bei nächster Gelegenheit werde ich vorsichtig die umgebenden Bäumchen fällen, aber nicht zu viel, denn die Kiefer ist so dünn, dass sie bei einem zu freien Stand vermutlich sofort  bei Starkwind abbrechen würde. Nun ist sie markiert und ich hoffe dass die Pfadis vor dem nächsten Stangenschneiden nachschauen, was es mit der Farbe für eine Bewandtnis hat. Auf jeden Fall ist es eine für einen feuchten Nordhang eher seltene Pflanze - wenn der Klimawandel einsetzt, habe ich zumindest 1 kleine Kiefer, ist doch auch schon was.
Dann am Nachmittag noch den Bergahorn, Feldahorn und Prunus padus, die Traubenkirsche in den Schutthang gesetzt, dort kann ich am leichtesten kontrollieren und schützen.
wer erkennen will, erkennt die zwei Ahorne und die eine Traubenkirsche.
Bergahorn
Feldahorn






















es ist jedenfalls so, dass die Aussaat im vorigen Jahr eine Pleite war, kein einziger Ahornsämling war zu sehen, jetzt versuche ich es mal mit 1jährigen Pflanzen und wenn das klappt, habe ich im Stall Hunderte zum umsetzen.