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Dienstag, 15. Januar 2013

Da Stoi ......die Werkbank Teil I

Seit Jahren ist eine "Profi"werkbank ein Thema bei unseren Zukunftsprojekten.
Erstens weil unsere jetzige Werkbank vor 8 Jahren im Winter aus frisch geschnittenen und
damals vollkommen vereisten Pappelbohlen zusammengeschraubt worden ist (enstprechend hat sie sich bereits im ersten frühjahr verzogen) und
zweitens, weil eine Werkbank, die diesen Namen verdient, nach Meinung unseres leitenden Schreiners eben mindestens eine Vorder und eine Hinterzarge haben muss......unsere hat keine....
Nachdem im Sommer bereits aus 50er Bohlen eine Werkplatte geleimt worden ist, gings nun in dieser Woche nicht nur mit meinen Schnitzarbeiten los sondern auch Matthias hat sich auf sein Lieblingsprojekt geworfen und heute mal eine große Einheit durchgezogen.
Die Basis besteht aus der oben angesprochenen Arbeitsfläche (5 cm stark) seitlich und an der Vorderseite mit 10x10 Bohlen verstärkt.
hier sieht man wie die Platte in dem seitlichen Kantholz arbeiten kann

















rohbearbeitete Arbeitsfläche mit Randverstärkung, noch ohne Zargen
das Untergestell entsteht


wird fortgesetzt......




Montag, 22. Oktober 2012

Da Stoi ..... eine Hobelbank entsteht Teil I

Gerade hat Mathias seine Bilder durchgeschickt, er ist fleißig am Zusamenleimen der Arbeitsfläche für unsere neue Hobelbank. 4 Meter soll sie lang werden und die Basis besteht aus den im Winter gefällten  und als 5 cm Bohlen geschnittenen Fichten, die nun seit Februar luftig gelagert waren.
Zuerst also 10 mal 5 cm starke Leisten heruntergeschnitten und nun mit Hilfe von  Gewindestangen zusammengepreßt.
Also vor zwei Wochen all die Wölflinge mit ihren Leitern im Stall waren, haben wir die Gelegenheit genutzt und die Holzstapel soweit umgeräumt, dass wir an die starken Bohlen herankamen und die Gruppe hat die Bretter dann auch gleich hinauf auf die Holzwerkstatt getragen.
Mit der Kreissäge wurden sie gesäumt und mit dem Dickenhobel zugerichtet.

 
das wird die neue Arbeitsfläche
die Wurzel wird noch nachbearbeitet   
Die neuen geschnitzten Kötztinger Wappenbäume habe ich zuerst mal nachgeputzt und mich granatenmäßig in den Daumen geschnitten;-((, anschließend mal einen ersten Anstrich versucht mit Künstlerölfarbe.
Es hat sich gleich herausgestellt, dass ich die Farbe verdünnen muss, Nitro ist zuhause, einen kleinen Teil der Krone konnte ich noch mit der verdünnten Farbe streichen, so sieht es besser aus.
Inge meint, die Wurzeln sehen wie Hühnerfüße aus, die muss ich wohl anteilig deutlich verkleinern, aber ich habe ja noch drei andere Musterobjekte.
Also habe ich die anderen mal etwas im Wurzelbereich verkleinert, sie liegen übrigens in der ersten Schale, die wir am WE gedreht haben und die von der Form her bereits akzeptabel aber wegen der aufgerissenen Fasern noch schwer verbesserungswürdig ist.
Ich hab die Schale mal von Hand nachgeschliffen und auch diese soll erst mal als Anmalversuchsobjekt dienen.
Bäumchen mit Schale - das sollen einmal lauter kleine, persönliche Geschenkanhängsel werden, so als Markenzeichen ;-))