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Donnerstag, 12. Mai 2016

da Stoi...wenn alles paßt, dann geht was

Am vergangenen Wochenende war Großkampftag im Stall und weil das Wetter paßte, Mathias Zeit  und ich (fast) keine anderen Verpflichtungen hatte, konnten wir einige Baustellen abarbeiten.
wieder mal Ausflug in den Wald, weil Mathias meinte er hätte viel zu wenig an Stangenholz für unserer Spielhausürojekt

aus Nachbars Wiese von einem abgestorbenen Eichenstamm - das werden mal die Eckpfosten einer Bank

das wird die Sitzfläche für zwei Bänke

ein Krähennest wird das mal werden

das Podest für das Spielhaus und die Rutsche

vorbereitet zum Schälen

der Meister und sein Werk

Detail der Holzverbindungen




















 es gibt nicht vieles was mehr beruhigt als bei einem schönen sonnigen und warmen Wetter frisches (da muss man sich nicht plagen) Stangenholz zu schälen....





fast ein Bisschen kitchig diese Idylle......

die Rutsche kommt an

mal provosirisch angepasst

wir brauchen einen Wickeltisch mittlererweile, im Sommer werden wir viele Babys als Besucher haben und da sollte man vorbereitet sein...

Sonntag, 20. April 2014

Wenn man schon mal Hilfe hat...

Ostern, ein Familienfest, aber trotzdem muss man ab und zu auch etwas Bewegung haben..... das zur Vorgeschichte.
Am Donnerstag kommt der Anruf, Sturmschaden im Wald, offensichtlich gerade erst entdeckt, aber schon vor einiger Zeit geschehen und der Baum ist voll mit Käferbefall - es muss schnell gehen, Fällen noch am Donnerstag und ich soll den Abtransport organisieren, der Baum muss RAUS aus dem Wald.
Franz spielt mit und holt den Stamm angeblich am Samstag und vorher schau ich mir am Karfreitag die Misere an und schau auch gleich beim Säger vorbei: jetzt liegt da ein frischer Stapel Bretter und die noch nicht abgeholten Dachlatten vom Vorjahr, die wir noch nicht komplett verbaut hatten in diesem Winter.
ABER, ich hatte ja einige Helfer an diesem WE und so fuhr ich mit Unterstützung von Markus und Noe (und später nörgelnder Hilfe von Lena) zum Kaitersbacher Müller und holten mit dem kleinen Hänger in Summe 8 Ladungen voll und hievten das ganze Zeugs hinauf auf den alten Heuboden.
Dachlatten und 24er Bretter, feucht und schwer
der Stangenstapel wächst und gedeiht
 Nach dem Mittagessen auf die mexikanische Art haben wir dann noch einen Abstecher in den Wald zum Stangenschneiden genutzt, schnell mal 5 lange Stangen gefällt, ausgeastet, halbiert und mit gewaltiger Überlänge in den Stall gebracht. Die Mädels haben in der Zwischenzeit sich ans Mosaiken gemacht und wir konnten mit dem Schälen zumindest beginnen.
Ich möchte mich ja ungerne nur selber zitieren aber: Stangen kann man immer brauchen, so werde ich in den nächsten Wochen meine sehr provisorischen Zeltstangen erneuern und ich denke da kann man auch ein paar Verbesserungen anbringen. Diese Zelt- bzw. Arbeitsüberdachungen, die nach einem simplen aber genialen System entwickelt wurden, kann man noch etwas narrensicherer beim Aufbauen machen, dort sind sie nämlich etwas "tricky" und mir sind ein paar Verbesserungen eingefallen, aber dazu braucht man gutes Ausgangsmaterial....s.o.
der Apfelbaum am Marktplatz vorm Haus in Vollblüte

 und am Ende dann noch der geschmückte Ostertisch im Stall am Ostermorgen

bei solchen einem Essen entstehen Pläne für zukünftige Projekte.....

das war der Sturmbösewicht, so wie der Stamm ausgesehen hat, müssen wir wohl den Sturmwurf mindestens ein jahr übersehen haben, denn der Baumstamm war von oben herab bereits 15 lfm ohne Rinde und kahl.

Wie weiter oben bereits angeführt waren wir nach der Heimholung der Latten und Bretter dann noch einmal im Wald um ein paar kräftige Stangen für die späteren Zeltprojekte zu holen. Mitten im Stangendickicht dann die Überaschung, eine 10m hohe Spindeldünne Kiefer, Pinus Silvestris, von ganz unten bis ganz oben fast nicht verjüngend und nur ganz, ganz oben etwas benadelt. Die gilts zu retten..... Später am Samstag dann im Stall im Ahorndickicht und mal versuchsweise ein paar Bergahorn herausgezogen und alles für Ostermontag hergerichtet:
in der Mitte ganz oben, die lichte Kiefer
Kiefer, gelb markiert



Nun habe ich heute den Kiefernstamm markiert und bei nächster Gelegenheit werde ich vorsichtig die umgebenden Bäumchen fällen, aber nicht zu viel, denn die Kiefer ist so dünn, dass sie bei einem zu freien Stand vermutlich sofort  bei Starkwind abbrechen würde. Nun ist sie markiert und ich hoffe dass die Pfadis vor dem nächsten Stangenschneiden nachschauen, was es mit der Farbe für eine Bewandtnis hat. Auf jeden Fall ist es eine für einen feuchten Nordhang eher seltene Pflanze - wenn der Klimawandel einsetzt, habe ich zumindest 1 kleine Kiefer, ist doch auch schon was.
Dann am Nachmittag noch den Bergahorn, Feldahorn und Prunus padus, die Traubenkirsche in den Schutthang gesetzt, dort kann ich am leichtesten kontrollieren und schützen.
wer erkennen will, erkennt die zwei Ahorne und die eine Traubenkirsche.
Bergahorn
Feldahorn






















es ist jedenfalls so, dass die Aussaat im vorigen Jahr eine Pleite war, kein einziger Ahornsämling war zu sehen, jetzt versuche ich es mal mit 1jährigen Pflanzen und wenn das klappt, habe ich im Stall Hunderte zum umsetzen.



Montag, 24. März 2014

Stangen kann man immer brauchen...



die derzeitige "Front" des Stangendickichts
Jeder Förster wird wohl angesichts dieses Stangendickichts die Hände überm Kopf zusammenschlagen und ausrufen:"Wie kann man nur" solange warten und die Natur so ihren Lauf lassen.
ABER: hier finden wir für die Pfadfinderei Stangenholz mit 8-10 m Länge das sich nur unwesentlich auf der gesamten Länge verdünnt und nur geschält zu werden braucht. Wird dieses Holt geschält und stehend gelagert, steht es für die verschiedensten Projekte zur Verfügung, die Amis sagen dazu "pioneering".
Es ist nicht zu glauben welche Mengen an Stangenholz so in einem Jahr vernagelt und verschraubt werden UND: bei der möglichen Ausführung zukünftiger Projekte, - wir wissen ja noch gar nicht wozu wir die Stangen brauchen werden - hat es sich in der Vergangenheit immer als positiv für die Arbeitsmotivation herausgestellt, wenn die Stangen schon vorhanden waren und nicht erst mühsam am nächsten Tag - die Projektplanungen geschahen oft abends am Wintergartentisch - geholt werden mussten. Manchmal waren einige Projekte bereits um Mitternacht, also wenige Stunden nach der Idee bereits auf dem besten Weg zu Fertigstellung.
ALSO: was lernen wir daraus:

Stangen kann man immer brauchen!

WENN ich also im Stall zufällig Hilfe oder Besuch bekomme dann fällt mir spontan immer ein Vorschlag ein, wir könnten doch zum Spaß ein wenig in den Wald in die frische Luft gehen und ein wenig Stangen schneiden. Meist kommt die Zustimmung und dann gehts ab in den Steilhang, Stangen schneiden, entasten und dann leider den Hang hinaufziehen zum Anhänger.
 Nach 10 Durchgängen ist dann jeder tropfnass und dann gehts wieder mit der Beute in den Stall, Schälböcke heraus und mit den Zugmessern abschälen und dann werden die weißgeschälten Stämme unter Dach zum Trocknen an der Stallecke aufgestapelt.
abgeschält und nicht gefräst, bleiben die Stangen sehr stabil






 
So schaut dann unser Stangenlager aus, mittlererweile sind es  mehr als doppelt so viele
 
Am Schluss noch ein Bild von Sabines Erstlingswerk, ein Schreibtisch  gebaut aus Birkenholz. Die Birken stammen von der Reitplatzbegrenzung und wurden vor 2 Jahren eingeschnitten und im Holzlager dann als 24er Bretter ungesäumt zum Trocknen gelagert. Unter den fachkundigen Augen von Matthias hat Sabine die Bretter gesäumt und anschließend zu Platten verleimt. Die hohe Kunst der Schwalbenschwanzverbindung hat sie drei Samstage aufgehalten aber für einen Nichtschreiner UND für ein Erstlingswerk ist das eine tolle Arbeit. Oberflächenbearbeitung und Einlassen mit Bienenwachs beendeten nun am WE ein mehrwöchiges Werk. Den Schreibtisch wird sie wohl einmal vererben....

der Schreibtisch beim Trocknen

richtig schön geworden


Montag, 9. April 2012

Da Stoi an Ostern


 Ostern 2012  Familie und mehr
am Freitag vormittag Zickenalarm im Stall, die Starenmänner sind da und versuchen die ankommenden Weibchen in den Starenkobel zu locken, da wir doch 10 Nistkästen für die Stare haben und mindestens die Hälfte besetzt ist, kommt es zu einem Konzert der Starmännchen, die immer wieder in der Nähe ihrer Kästen auf Zweigen rumhopsen und mit Flügelschlag und Gezwitscher auf sich aufmerksam machen wollen. Meisen und Baumläufer sind auf jeden Fall schon am Brüten




Während ich die Stare beobachte und dann mit Arnold unsere diesjährige letztmalige Holzfuhre heimhole und aufschlichte werden zuhause die Ostereier gefärbt. Aus Essigmangel wurde Balsamicoessig benutzt und siehe da, es funktionierte genausogut.
Der Stapel aus 18er Fichtenverschlagbretter und 30er und 50er Fichtenbohlen sollte eine zeitlang reichen, aber in der Vergangenheit haben wir das auch schon zweimal gedacht und bis wir uns umgesehen haben waren die Stapel restlos verarbeitet. In der nächsten Zukunft 

lasse ich nur noch ein paar zufällige Stämme einschneiden, wenn sich in der Arbeit etwas an Obstholz oder ähnliches ergeben sollte. Standartware haben wir jetzt genug zum Trocknen eingelagert.


Als nächstes wurde der Hofbrunnen abgedeckt und auf Winterschäden überprüft, ein paar Mosaiksteinchen sind am Übergang vom Brunnen zum Gebäude abgesprengt worden, das kann an einem Samstagvormittag leicht ausgebessert werden.

Aber Alles war staubig und dreckig, also ran an den Hochdruckreiniger und nach kurzer Zeit strahlte alles wieder in neuem Glanz.
Markus machte sich dann dran das Abschälen und Putzen von Holzstangen auszuprobieren und dann wurde auch die Bügelsäge optisch aufgehübscht und siehe da, das Ding schneidet wie die Sau. Die Säge ist wirklich so gut geworden, dass wir gleich noch eine kleinere, kompaktere dazugebaut haben, die wird dann wohl am nächsten WE fertig. Am Freitag war es ja auch noch passabel warm und so konnten wir noch viele Stunden an der Wippdrehbank und an der Schnitzbank arbeiten und einige Dinge ausprobieren. Unter anderem wollten wir das Shaving horse von Sean Hellman, das uns so gut gefallen hat, nachbauen und ich denke die Basisarbeit ist geschehen. Es fehlen nur noch unterschiedliche Köpfe und Widerlager, dann kann man mit dem Ding die verschiedensten Objekte festhalten. Dass DIESES Shaving horse ein Platzfresser ist, braucht nicht extra zu erwähnt werden, es könnte also sein, dass es irgendwann nur noch auf dem Speicher verstaubt, weil es immer im Wege steht.

 In Ermangelung eines vernünftig genauen Inch-Bohrers mußten wir mit dem Näherungswert eines metrischen Bohrers vorlieb nehmen und dann blieb uns nichts anderes übrig als die wackelnden Beine einzukleben. Ich hab mal bei Amazon einen passenderen bestellt, aber das Problem wird uns bleiben, die Veritas-Zapfenschneider sind nun mal in Inches gemessen.




Am Samstag dann blieb uns Männern nur eine kurze Zeit am Vormittag um im Wald ein paar Stangen zu schneiden und anschließend zu entrinden. Dann gings gleich daran den Grill anzuheizen und um halb 1 Uhr kam unser Ehrengast aus der Pflegestation und wir konnten zusammen ein Riesen-Osteressen im Wintergarten durchführen.





Am Nachmittag gings dann nur noch darum in Ruhe aufzuräumen und ein paar Kleiigkeiten auszuprobieren. Ich habe in der letzten Woche für meine zukünftigen Pfadfinderworkshops Finger und Daumenschutzfingerlinge aus den USA bekommen. Damit diese nicht irgendwie in einem Schubladen veschlampt werden, möchte ich eine kleine Skulptur machen, die sicherlich aufwendig zu transportieren ist, aber die Kindern deutlich zeigen wird, wohin sie nach Beendigung der Schnitzarbeiten die Fingerlinge stecken sollen. Das ganze DIng ist im Moment noch kippelig, aber es sollen ja drei gebogene Stämme im Gleichgewicht eingezapft werden, dann wird es stabiler. Die Körper werden leuchtend rot und die Verbindungen leuchtend gelb lackiert werden. jeder der Körper, ob Kegelstumpf, Pyramide, Zylinder o.ä. bekommt gelbe Zapfen, auf die die Kinder die Fingerlinge stecken können. Ansonsten dient das ganze als wetterfestes Gartenmonument - wenns mal fertig ist. Am Sonntag nachmittag haben wir dann bei eiskaltem Wetter zum letzten Mal den neuen, nach der Methode Mike Abbott gebauten, Unterstand zusammengestellt, um zu überprüfen, ob die Änderungen an der Zeltbahn auch ausreichend waren, damit wir in 5 Wochen beim großen Jubiläum nicht dumm da zustehen. Kurz: Es hat alles geklappt und passt.
Zwar nicht ganz austariert, aber zum Ausprobieren hats gereicht











Freitag, 10. Februar 2012

Da Stoi - und weiter gehts 2012

Hier haben wir nebeneinander von hinten nach vorne:
die fußbetriebene und mit Expandergummis sich rückstellende Wippdrehbank
die Heitzelbank (Schnitzbank)
ein zerlegbarer Regalprototyp mit Haseknussbeinen
ein Spaltgestell


Hier nocheinmal das Regal als Einzelstück und anschließend einige Prototypen von Drechselarbeiten. Diese Holzstücke könnten beim Jubilaeumslager vorgeführt werden und wenn gewünscht auch für Julias Projekt verkauft werden. Im einzelnen sind es bis jetzt: Nudelhölzer in groß und klein, Pflanzschazfeln, Baseballschläger, Häkelnadeln, daneben Rohlinge um Armbänder zu schnitzen. Die Armbänder sind dann eher wieder für das Elternwochenende.
Seit Jahren reden wir davon mal wieder die Vogelhäuser zu erneuern, da im Laufe der Jahre immer wieder das eine oder andere zu Bruch gegangen ist. Eine Serie von Starenkobeln (sind bereits alle aufgehängt), Meisenkästen, Nester für Halbhöhlenbrüter, ein Spatzenhotel und versuchsweise auch mal einen Fledermauskasten habe ich alles aus Restholz zusammengeschossen. (Dank an Mathias Drucklufttacker, damit war es eine Sache von einer Minute und alles hielt zusammen)

Während der Arbeit hörte ich lautes Motorengeräusch und siehe da, die Straßenarbeiter versuchten im Nachbargrundstück mit einem Bagger überstehende Bäume und Äste zu entfernen. Dieses Gerät kam uns gerade Recht, da wir an der Trauerweide einen für uns unerreichbaren sturmgefährdeten Ast hatten. Für den Bagger war es eine Spielerei und der Ast lag abgezwickt in der Wiese.

Gerade noch rechtzeitig, bevor Ende Januar die große Kälte kam machte ich mit einem meiner Lieblingsprojekte weiter, der Bachverbau. Hintergund ist die Tatsache, dass der Bach, nachdem er in der Vergangenheit oberhalb verrohrt worde ist und die große aufgefüllte Fläche benfalls oberhalb meines Grundstücks sich bei Starkregen ebenfalls sich in den Bach entleert, der Bach mehr einem Industriekanal als einem schönen Bach geglichen hatte. Schon seit 20 Jahren versuchen wir durch Schwellstufen - dazu hatte uns das Wasserwirtschaftsam geraten nachdem wir uns geweigert hatten den bach auch bei uns verrohren zu lassen - Geschiebe aufzuhalen und den sich selbst eingegrabenen Bach zu bremsen und deutlich anzuheben. Das heißt jeder Starkregen mit entsprechenden Sand und Lehmmengen hilft uns nun mit den Bach aufzufüllen. Gleichzeitig beginnt der Bach nun in einem breiteren bett sich zu drehen und schlängeln und diese Stellen kann man nun mit Steinen und Findlingen herausstellen und sichern. Im Januar nun konnten wir wieder einige Tonnen an Steinen einbauen und das nächste STück des Baches regelrecht sichern und stabilisieren. Von der verbesserten Optik will ich gar nicht reden. Die Stellen, die wir in den letzten Jahren verbaut haben und wo die Steine sich bereits vermoost und die Fugen mit Gras gefüllt sind, sehen aus als wäre der Bach schon immer in solch einem dahinschlängelndem Bett gelaufen.
Für die gerne Wasser anstauenden Kids der Pfadfinder bleibt aber noch genügend "freier" Bach zum spielen im Unterlauf, dort können sie weiter nach Lust und Laune anstauen und Ablassen.


Als wir im Frühjahr 2011 die vielen Bäume und Sträucher auf der Hofseite gerodet und geschnitten hatten, war erkennbar, dass der Gartenzaun hinter dem Misthaufen komplett verfault war. Nun im Januar war Zeit die neuen Vogelhäuser in den neuen Zaun zu integerieren. Bei der großen Kälte das richtige Projekt um immer wieder mal mit Pausen weiter zu arbeiten und das alte Holz des Zaunes auch gleich zum Heizen zu verwenden. Der alte Zaun hat uns 2 ganze Tage lang gewärmt.


Als wir im Herbst die große überhängende Eiche in den Reitplatz hinein fällen konten, zersplitterte der Stamm und es blieb eine große Holzleiste stehen. Diese Leiste, fast zu schwer zum Tragen, bildete das Rückengerüst für den Wikingerstuhl. Der Sitz ist aus trockenem Fichtenholz geschnitten. In der Rückenlehne prangt das Kötztinger Wappen. Das ganze steht nun im Stüberl und soll die nächsten Wochen zwangsgetrocknet werden, damit dann vor der Benutzung das Holz entsprechend geschützt werden kann.

Eine andere Sache - auch das im Internet gefunden - ist ein sogenanntes Schnitzbrett. Auf dieses Brett sitzt man sich und kann, die Leiste und den kleinen Block zwischen den Beinen nach vorne weg schnitzen und sich und vor allem andere somit weniger verletzen. In den kleinen Block kann das Schnitzmesser eingesteckt werden. Gegen diesen kleinen Block hin wird dann geschnitzt.

Wenn wir in der Zukunft - z.B. bei der Jubilaeumsfeier - Etwas produzieren, vorführen oder etwas bereits Gebasteltes verkaufen wollen, so kann das eine stilvolle hölzerne Geldkasette werden - zumindest ist es mal der Prototyp und mal schauen was beim trocknungsprozess so alles auf dem Weidenholz wird, vllt geht das Ganze ja auch in Bruch.


Solch ein "ETWAS" Gebasteltes könnten zum Beispiel sogenannte "Gypsy flowers" sein, Holzblumen, die naturbelassen oder aber mit Holzbeize eingefäbt worden sind.
Bei der roten Holzbeize muss man allerdings vorsichtig sein, schon klinste Spritzer auf der Haut sehen aus als hätte man eigenhändig jemanden oder etwas abgeschlachtet.




So, nun endet sie diesjährige Winterperiode, in der ich viel Zeit hatte mal was Neues auszuprobieren. Manches können wir auf einen Workshop ob im Lager oder beim Elternwochenende anpassen. Das Meiste, eigentlich Alles in diesem Winter hat auch Spass gemacht, vielleicht ausser der Kälte, die Ergebnisse werden unterschiedlich beurteilt ;-)).
Wenn man so viel Späne produziert wie im oberen Bild, dann hat man auch einen ausreichend großen Vorrat an geschältern Stangen und kann sich neue Dinge ausdenken, die man dann damit bauen kann.
Also weiterhin Stangen schälen und Bäume einschneiden, mal schaun was heuer noch so alles kommt.