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Donnerstag, 14. Februar 2013

Da Stoi......Werkbank, da steht sie nun


So, gestern, Mittwoch, war es nun soweit, nach langem Zögern und hin und Her mit welchen Mitteln die Bank denn eingelassen werden sollte und ob ein fremder farbton ünberhaupt gewünscht war, bin  ich mich mit dem Wunsch nach einer hellen, natürlichen Farbgebung dann doch durchgebrungen - die probeweise aufgetragene dunklere Farbmischung war dann doch zu heftig..und nun mit reinem Bienenwachs eingelassen ist der große Moment gekommen.
Zuerst aber muß unsere alte Arbeitsfläche weichen und dient nun nach treuen 9 Jahren - ein Wahnsinn wie die Zeit verfliegt - nur noch dazu uns im Stüberl zwei warme Tage zu bescheren.
Aber zur Erinnerung ganz groß:  die alte Werkbank: 


unsere alte Werkbank auf den 2004 gefällten Pappeln gebaut, damals frisch tiefgefroren verarbeitet

Und nun........... die Neue Werkbank an Ort und Stelle:


das ist unser neues Schmuckstück, die Schubläden kommen noch......

Da wir wie immer schon länger ein paar andere Sachen geplant haben, müssen die Schubläden noch ein wenig warten, es gibt dringenderes zu erledigen, ich sag mal:
Werkstattnebenraum
Kurventisch im Stüberl
Brücke über den Bach  u.s.w.

Anschließend noch die Bank von der anderen Seite:








Sonntag, 10. Februar 2013

da Stoi......Werkbank die Fünfte

Das Paket ist angekommen und weiter gehts mit der Werkbank. Es ist aber nicht nur das Paket sonder auch der Winter zurückgekommen und so sieht der gefrorene Rauhreif in der Werkstatt aus. Da ich ja nur zu Nebenarbeiten gebraucht werde, konnte ich mir den Reinraum warmmachen, dort an meinen Dekosachen weiterbasteln und eben von Zeit zu Zeit Handlangerarbeiten verrichten. Mehr durfte ich nicht.
die Vorderzarge ist nun montiert













die Hinterzarge mit zwei Bankhaken






das Innenleben der Hinterzarge












Nun gehts nächste Woche dann bereits darum die alte Werkbank zu zerlegen und an deren Stelle die neue zu errichten
Im Moment sind wir nur noch nicht über die richtige Oberflächenbehandlung einig....BIenenwachs oder Leinöl.

es funktioniert sehr gut
 Nachdem funktionellen Zusammenbau und all den notwendigen Bohrungen für die Bankhaken, folgt nun das endgültige Abschleifen aller Oberflächen und spätestens dann muss die Entscheidung endgültig gefallen sein wie die Oberfläche eingelassen werden soll.
Im Moment in Führung: Bienenwachs











die Bohrungen im Bereich der Vorderzarge

Son nun ist alles wieder auseinandermontiert und wartet auf die Oberflächenbehandlung, anschließend muss dann die alte Arbeitsfläche wandern - ab in den Kachelofen - und dann kann das Schmuckstück benutzt werden. Die geplanten großen Schubläden können dann am endgültigen Standort nachgerüstet werden.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Da Stoi .... Werkbank die Vierte


Mailo ist es draußen einfach zu dreckig und nass
Weiter gehts mit der Werkbank:
Während draußen fast im täglichen Wechsel sich Frühjahr und Wintereinbruch regelmässig abwechseln und der Hund am liebsten gar nicht mehr vor die Tür geht sondern sich das Mistwetter einfach von der gepolsterten Eckbank aus im Wintergarten ansieht, gehts im Speicher bei Matthias Werkbank munter weiter.
Detailansicht Stirnseite bei der Vorderzarge
Gestern waren noch feine Holzarbeiten angesagt  - heute sind die Bauteile für die Vorder- und Hinterzarge angekommen und am Wochenende wird dann der funktionelle Zusammenbau angegangen.
Wenn alles gut geht dann können "wir" bald die alte gegen die neue Werkbank austauschen.
Bei der Werkbank ist nun die Arbeitsfläche gehobelt und abgeschliffen worden. Alle Kanten sind gebrochen und alle Verbindungen - auch die geschraubten - sind mittlererweile verleimt worden. Da hat Petrus genau an den passenden Tagen einen Wärmeeinbruch geschickt, so dass wir nicht in den heizbaren Bereich des Speichers wechseln mussten.
So, nun ist das Grobgerüst fertig und nun kommt die Technik in Einsatz.......










die zukünftige Hinterzarge
das Schmuckstück in Längsrichtung


Dienstag, 29. Januar 2013

Da Stoi ... die Werkbank III und ein kleiner Umweg

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, der Weg zur Werkbank ist steinig und kurvenreich. Zur Eröffnung unseres neuen italienischen Restaurantes hat Matthias das Nudelbrett unseres Wirtes gesehen und meinte, dass das Ding nichts vernünftiges ist, es würde sich laut seiner Meinung in kürzester Zeit aufwölben und nur ein Nudelbrett von einem Profi würde einem Kochprofi gut zu Gesicht stehen.
Also Fichte und Buche zugerichtet, verleimt, und schon sind ein paar Tage vergangen, die nun zu einem tollen Nudelbrett geführt haben, ich hoffe, dass Claudio genügend Raum für solch ein Profinudelbrett hat ;-)))
Unser Fichtenholz hat natürlich ein paar Aststellen und diese müssen ausgebohrt und mit Holzstücken ausgefüllt werden, bevor das Ganze dann mehrmals abgeschliffen, angenässt und wieder abgeschliffen wird.

Schablone zum Ausbohren der Fehlstellen.
ausbohren






vorbereitung zum Einsetzen









Holzstopsel einsetzen













das Prachtstück mit seitlicher Buchenleiste
So, nach diesem kleinen Abstecher in die Kücheneinrichtung gehts wieder weiter mit der Werkbank:
das Untergestell
Vorbereitung





Verschraubung, selbst hergestellt




Untergestell verchraubt


Probeliegen.......




Mittwoch, 23. Januar 2013

da Stoi.....die Werkbank ein Zwischenschritt


Zur Grundmotivation bei solch einem großen Projekt gehört auch, dass man sich die kleinen Schritte anschaut, die im Rückblick dann erst die ganze Leistung  - unter schließlich sehr erschwerten Bedingungen (saukalt und teilweise nicht gerade profimäßige Maschinen) - sichtbar macht
mit Schablone und Oberfräse werden die Beine hergerichtet

so schaut dann das Ergebnis aus



























die Werkbank......nur zusammengesteckt







es wird eine ziemlich große Werkbank werden, schau mer mal wie´s weitergeht




Dienstag, 15. Januar 2013

Da Stoi ......die Werkbank Teil I

Seit Jahren ist eine "Profi"werkbank ein Thema bei unseren Zukunftsprojekten.
Erstens weil unsere jetzige Werkbank vor 8 Jahren im Winter aus frisch geschnittenen und
damals vollkommen vereisten Pappelbohlen zusammengeschraubt worden ist (enstprechend hat sie sich bereits im ersten frühjahr verzogen) und
zweitens, weil eine Werkbank, die diesen Namen verdient, nach Meinung unseres leitenden Schreiners eben mindestens eine Vorder und eine Hinterzarge haben muss......unsere hat keine....
Nachdem im Sommer bereits aus 50er Bohlen eine Werkplatte geleimt worden ist, gings nun in dieser Woche nicht nur mit meinen Schnitzarbeiten los sondern auch Matthias hat sich auf sein Lieblingsprojekt geworfen und heute mal eine große Einheit durchgezogen.
Die Basis besteht aus der oben angesprochenen Arbeitsfläche (5 cm stark) seitlich und an der Vorderseite mit 10x10 Bohlen verstärkt.
hier sieht man wie die Platte in dem seitlichen Kantholz arbeiten kann

















rohbearbeitete Arbeitsfläche mit Randverstärkung, noch ohne Zargen
das Untergestell entsteht


wird fortgesetzt......




Montag, 16. Juli 2012

Da Stoi Heubodenausbau 2002 es geht los


Das Matratzenlager:
Der Startschuss ist auch in der Rückschau genau festzumachen:
Stammesversammlung 2002, in der alten Einfachturnhalle und nach dem Aufräumen werden die alten Umkleideraumbänke auf den Hänger aufgeladen und nach Kötzting transportiert. An diesem Wochenende gings los mit den ersten Zwischenwänden und generell mit dem Bauen ohne Plan, nur nach Intuition und anschließendem Besprechen wie es denn weitergehen sollte.


Das war der Anfang vom Matratzenlager, Abtrennung vom Heuboden damals noch mit offenem Heu
der Treppenabgang von oben
 
Die Duschabtrennung
Das Alles haben wir in vielen Wochenendschichten zusammengeschraubt und weil wir - wie man ehrlich zugeben muss - sehr wenig Ahnung vom Trockenbau hatten, haben wir sicherlich viele Fehler gemacht, vor allem was die Wärmeisolierung  angeht. Auch wenn das Lager  im Winter nur wenig genutzt wird, so ist es doch ein ziemlicher Kraftakt bei sehr kalten Aussentemperaturen dort oben erträgliche Temeraturen zu halten.
Die erste Treppe

Nichts desto trotz war es ein toller Anblick, als wir zum ersten Mal den rauhen Boden abgeschliffen (Danke Wolfi, das war ein Scheißjob, ich weiß) und anschließend geölt hatten. Mit viel bunter Farbe und einigen Dekoartikeln aus diversen Lagern konnte dann alles gleich wohnlich eingerichtet werden.
Bei der Treppe, die eigentlich eher eine Leiter war konnte sich Axel bewähren. Nach einem sehr heftigen Treppensturz, der aber Gott sei Dank glimpflich abgegangen war, hat Mathias dann eine eigentlich perfekte Treppe geplant und in kürzester Zeit auch verwirklicht. Das aber war erst 2005. Im Moment, 2002, waren wir stolz auf unser Projekt und auf den direkten Zugang vom Stüberl hinauf in den ersten Stock. Die Toilette war noch, wie im Bild zu sehen, unter der Treppe in dem kleinen Abteil.
die Doppelkstockbettenphase
Ein Intermezzo gab es ein Jahr lang, als wir bei Ebay unbedingt 20 Doppelstockbetten aus Beständen der ehemaligen NVA kaufen mußten. Mit dem Anhänger fuhren Mathias und Manuel in die neuen Bundesländer und holten die quietschenden Drahtgestelle. Nachdem wir sie gestrichen hatten und uns zwei Jahre lang mit den Schmutzfängern und Schlaftötern herumgeärgert hatten haben wir sie auch auf Ebay eingestellt und für einen symbolischen 20er wieder verkauft.





der Reinraum noch ohne Vorhang
Werkbank und großer Arbeitstisch noch ohne Platte

Dieser ganze Umbau zog sich das ganze Jahr 2003 und Anfang 2004 hin. Im Sommer 2004 ist dann Mathias zu uns hinzugestossen und aus seinem Beruf als talentierter Schreiner machte es dann nötig mehr aus dem Heuboden zu machen. Zwischenzeitlich hatten wir die Pferdefütterung vom losen Heu, das mit dem Heugebläse in den ersten Stock hinaufgeblasen worden war, auf Heuballen umzustellen und diese wurden in zwei leeren Boxen untergeracht. Also der Heuboden war frei und sofort wurde es als Holzwerstatt umfunkioniert und. Da die Arbeit dort oben im Winter praktisch unter Freilandbedingungen stattfand und wir mittlererweile mit dem Kachelofen vom Stüberl aus den ersten Stock heizen konnten war es nur ein kleiner Schritt, bis wir als sogenannten Reinraum ein heizbares Stüberl im ersten Stock bauten.
Da zeitlgleich die Umbaumaßnahmen und Rodungen im Freigelände stattfanden begannen wir auch dort mit den ersten kleinen Veränderungen: Das Hexenhaus, das jahrzenhtelang unscheinbar und vor sich hin faulend im Schatten der Großgehölze auf einem Podest stand, war plötzlich durch die Auffüllmaßnahmen



an hervorragender Stelle. Ein kleines Gruppenwochenende und ein paar Töpfe Bondexfarben später war das Häuschen als Schmuckstück hergerichtet und nach einer Nacht und Nebel (eher Nacht-, da waren wir in den entsprechenden jahren am produktivsten)aktion wurde mit dem vorhandenen Hölzern ein zweistöckiger Ausbau durchgezogen. Das Häuschen kann heute noch von 5 Personen bezogen werden.
Doppelstockbetten

Kneippen im eiskalten Bach im Frühjahr 2005
Im Winter 2004/2005 kam dann noch die Kneippanlage hinzu, wie man oben sieht, noch vor der Ansaat Anfang April wurde diese bereits von den Kids benutzt. Zeitgleich haben wir den Reitplatz um 5 m zurückgebaut und bereits die Rohre für spätere Erweiterungen integriert.
Dabei wurde einiges an alten Eisenbahnschwellen frei und diese haben wir dann zu einer kleinen Arena in den Hang hinein gebaut.
die Arena beim Lagerfeuerplatz










Mit dem freien Platz vor dem Stall konnten wir - das Projekt Wintergarten war noch eingelagert im Pferdeunterstand - erstmal die Terrasse sanieren und diese mit dem Backofen und dem Grill zu einer räumlichen Einheit verschmelzen lassen. Ausrangierte Klinkerplatten und gerumperlte Godelmannsteine, die beide nichts kosteten wurden zu einer neuen terrassenlandschaft vereinigt.
Vom Natursteinzentrum in regensburg bekamen wir sehr günstig eine Riesenplatte Schiefer aus einem Profi Billardtisch, dieser wurde in Handarbeit zerkleinert und diente dann als schwarze Schieferfläche für die freiwachsenden Buchsbäume, die ausstrahlende Wärme des schwarzen materials hat diese geradezu expodieren lassen, sie haben mindestens einen doppelten Zuwachs zu verzeichnen im vergleich zu normalen Buchsbäumen. Zwei Austriebe im jahr sind die Regel.

 Im drauffolgenden Winter kam dann der morsche Zaun dran, die Idee mit Hanichel zu arbeiten war toll aber unglaublich arbeitsintensiv. Ca 800 Stämme mußten geschnitten und entastet werden bis wir nach langen Wochen endlich fertig wurden. Aus Kostengründen verzichteten wir auf teuere Zaunsäulen sondern imitierten diese mit gezielt angeschraubten Schwartlingsbretter.
der Kaktus für das Gstaderosapfadfinderlager

im Hintergrund das Tipi aus Silofolie


 Auf diesem Bild sind gleich zwei Lagerzeichen vereinigt. Vom 2004er Lager der Lorbeerbogen und vom 2005er Lager der Kaktus aus Fichtenholz und Buchendübeln und der Totempfahl. An dem kaktus hat vor allm Mathias gearbeitet, weil die Rillen etwas ohne Berücksichtigung von Unfallschutzbestimmungen mit der Flex durcheführt worden waren und an dem Totempfahl haben sich die Eltern vom ersten Elternwochenende verewigt. Der Kaktus geht übrigens jetzt/(2012) seinem biologischen Ende entgegen während der Totempfahl immernoch sehr gut dasteht.
der Künstler bei der Arbeit

Eines der Spassobjekte, die uns kurz vor Weihnachten eingefallen sind sind diese stilisierten Tannenbäume, einige gingen als Weihnachtsdeko durch andere wurden bunt gebeizt und fanden in Kiesbeeten unter grünen Buchsbäumen ihr Zuhause.


Weihnachtskegel


Zierkegel für Buchsbaumbeete
unsere Fahnen