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Sonntag, 4. November 2012

Da Stoi ..... Schnitzarbeiten

Anfang des heurigen Brennholzstapels, eine "Schoa" auf Bayrisch
Dieses WE war mal vor allem Aufräumen angesagt, in der Holzwerkstatt wurde es Zeit einmal den alten Taubenstall auszuräumen, dorthin wurde in den letzten jahren alles hineingeräumt, was sonst keinen Platz fand, zwei Anhänger voll an Gerümpel fanden nun den Weg zum Wertstoffhof.
Zwischendrin dann immer ein paar Stunden Brennholz spalten und dann halt wieder ein Bisschen einarbeiten ins Schnitzen.
Analog zu den kleinen "Give aways" von Jogge Sundquists Herzen habe ich mich mal an verschiedenste Formen herangemacht, Bäume, Pfeile und auch Herzen. Testweise von allen etwas und dann in Sinzing im Keller bunt angemalt, Es sollen idZ auch noch ein paar Pilze hinzukommen und ich versuche mich noch an einer rudimentären Form von Figuren, etwas detailliertes traue ich mir auch auf die lange Sicht nicht zu.
Vorbereitung: Im Holzlager lag noch eine 10 cm dicke Lindenholzbohle von der Linde, die wir vor zwei/drei Jahren auf dem Stallhof gefällt hatten. Eine weitere Bohle ist zu einer rudimentären Bank verarbeitet worden - die erste Bank, die wir im Stall kit der Methode des Zapfenbohrers gebaut hatten - wenn wir also in der Zuklunft schnell noch weiteres Lindenholz brauchen.....zerlegen wir einfach die Bank.

Mit der Kreissäge dann ein paar Leisten heruntergeschnitten und mit dem Dickenhobel diese in 20er Leisten und in 5x5 Kanthözer geschnitten und glatt gehobelt. Desgleichen auf Vorrat auch ein paar 3x3 Leisten aus frischem Erlenholz.
Ich bin mal gespannt, was aus den ersten Versuchen so alles werden kann.











Mittwoch, 11. Juli 2012

Da Woid ..... Pflege und Kontrolle

lange verschoben, war es heute mal wieder soweit Waldarbeit mit dem Waldteufel und der Säge in die Aufwuchsfläche hineinzukämpfen. Gestern kam dann auch noch das Paket mit den 1000 Verbissklammern an und die wollte ich natürlich auch mal ausprobieren. Die Iphonekamera macht aber leider keine Nahaufnahmen und so ist das Bild der Drahtklammer etwas unscharf.
Mit dem Haumesser dann einfach mal gegen Brombeerranken, Hundsbirl und gitigen Traubenhollunder angekämpft, bis ich keine Lust mehr hatte.
Im hinteren Waldbereich konnte man sehen, dass massiver Anflug eingetreten ist, dort ist es Gott sei Dank für die Brombeeren noch zu dunkel. Wenn also alles gut geht, dann sollte dort der Anflug ohne die lästige Konkurrenz durchmarschieren können.
Quercus rubra
Amgrößten ist der Zuwachs im Anflug auf der Böschung der Wanningererde, allerdings kommen dort auch massiv die Disteln und der Huflattich. Über den Huflattich sind die Jahrestriebe in diesem Jahr bereits drüber raus und mit den Disteln werden wir auch noch fertig. Die stabilsten - sprich längsten - Fichten werde ich in diesem Hang auch noch mit Drahtklipsen vor dem Verbiss sichern. Natürlich habe ich heute wieder Rehe aufgeschreckt, die sich in dem Himbeeren/Brombeeren/Fichten/Tannen Dickicht offensichtlich sehr wohl fühlten.
Sommerlinde in voller Blüte
Die Linde blüht gewaltig, also da könnte in der Zukunft ein neuer Samenspender heranwachsen.
Die Roteiche hat die Fällaktion überlebt, auch wenns ihr die Krone gekostet hat.
Der Crataegus ist sehr gut beinander.
Weymuthskiefer




Pinus sylvestris
Die Kiefern habe ich alle wieder gefunden, große Überaschung nur eine der Kiefern ist eine einheimische Waldkiefer Pinus sylvestris, die andere ist sogar eine Weymuthskiefer, keine Ahnung wie und woher die in den Wald kommt. Viele verbissene Tannen habe ich wieder gefunden, da muss ich wirklich fest mit den Klammern mithelfen die nächsten Jahre.

Im Stall noch ein paar Vorbereitungen auf die Fahnenweihe in zwei Wochen und auf das Stammeslager. Erlen gefällt und aufgeschlichtet - gerade die richtige Größe. Esche gfällt und eingebracht, die ist etwas dünne, mal schauen was wir draus machen können. Schlägel auf jeden Fall und Cocktailstampfer gehen in jedem Fall.
Steffi hatte den Wunsch nach einem "Bortenständer" der Prototyp ist auf bestem Wege.
erste Ernte Erle und Esche
Bandhalter, noch ohne Fußplatte