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Samstag, 27. Oktober 2012

Da Stoi......einfach weiter im Plan


Erst eine späte Anreise und dann der Anruf:die Pfadfinder, in diesem Fall die Pumas, kommen an diesem WE. Komplett vergessen, also Alles umplanen, zuerst in den Stall und alle Öfen anheizen, Druck auf die Wasserleitung und den Boiler anschalten. Runter zum Bahnhof und die Pumas zumindest mit dem Einkaufsgepäck entlasten.
Teile der PUMAS im Wintergarten
Da es auf dieser Tour schon schnell gegen 2000 Uhr geht, wird der Resteinkauf in der Tankstelle erledigt..

Holz spalten unter dem Vordach

Jetzt erst folgt das geplante Programm:
Ab mit der vollen Brennholzpalette in den Gang
Schnecke hinaus zum Holzlagerplatz
Leerpaletten nach vorne unters Dach, es soll ja schneien an diesem WE
Holzspalter raus und los gehts mit dem  Brennholz.

im HIntergrund die Platte für die Werkbank, vorne die neue Ablage



Mathias macht zwischenzeitlich "Klar Schiff" in der Holzwerkstatt und nachdem wir uns dort oben dann ednlich wieder rühren konnten wird die neue Arbeitsplatte/Ablagefläche für den Arbeitsbereich unter dem Vordach zugeschnitten und mit einem Randbrett versehen

Ablage montiert und Alles aufgeräumt.

hier am Rand unserer Werkstatt brauchen wir eine Ablage
die PUMAS mit ihren Leitern beim Frühstück
 Die Ablage wurde links und rechts am Haus in die Balken eingezapft und, obwohl es ein 5cm dickes Brett ist, in der Mitte mit einem Rundholz abgestützt. Am rechten Rand haben wir einen Teil mit Blech verschlagen und darüber ein Stück Riffelbrech geschraubt. Hier wird normalerweise die Esse betrieben, wenn wir neue Ausdrehhaken brauchen oder wenn das Brenneisen in Einsatz kommt.










Rohlinge für Stifteschalen: Akazie, Goldregen, Erle, Lärche, Roßkastanie, Birke
So, nachdem am Samstagmorgen wieder Alles rundläuft, zuerst einmal eine Runde Holz spalten, dann werden einige Holzrohlinge hergerichtet. Die große Masse allerdings für diverse Versuchsstiftschalen, um mal die verschiedenen Hölzer auszuprobieren. Dann noch zwei Rohlinge für Schalen, diesmal aus dem Stammholz der Akazie. Mathias zirkelt auf der Spaltfläche und geht dann an die Bandsäge um ein einigermaßen rundes Profil zu erreichen, dann an den Abrichthobel um für den Mandrill eine rechtwinklige Fläche zu erzeugen. Beides kann man auch mit der Axt erzielen, aber im Moment wollen wir die Stellschrauben für unsere Schalendrehbank und die diversen Ausdrehhaken herausfinden, und da wollen wir zuerst mal ziemlich perfekte Rohlinge als Ausgangsmaterial haben, später kann man dann auch dass händisch vorbereiten.
Akazienrohling mit der Bandsäge
Schale kurz vor dem Abstechen


















Das ist die erste Schlale von der Drehbank. mit der ich zufrieden bin -- Durchmesser ca. 17 cm  5 cm hoch, Akazienholz, frisch verarbeitet.
Blick aus der Werkstatt, Reste vom Baumfällen
 Zwischenzeitlich ist der angekündigte Wintereinbruch eingetroffen und in dem Maß wie das Licht verschwindet kommt der Schnee.
So schauts am Bach aus, malerisch

die Pumas bleiben im Warmen und Häkeln für eine Verkaufsaktion











Den Rest des Nachmittags habe ich mit dem Schnitzen diverser Stifteschalen, siehe unten, und immer wieder eine Holzspaltaktion verbracht. Auch zwei Brotzeitbretter aus Buchenholz sind noch fertig geworden und alles zusammen ist mit Leinöl eingelassen worden.


kleine Schale aus einem getrockneten Lärchenast

das sind die geschnitzten Wappenbäumchen der letzten Woche, nun angemalt

Sonntag, 14. Oktober 2012

Da Stoi .... Wölflingswochenende und mehr


Es ist nicht zu übersehen, es ist Herbst geworden und im Stall stehen jetzt Pflegearbeiten an UND die Pfadfinder kommen zum Wölflingswochenende und auch dafür muss aufgräumt und hergerichtet werden.
Zuerst aber mal wieder ein paar Kleinigkeiten, die sich so am WE ereignet haben. Auf Ebay habe ich eine kleine Hammeraxt mit angeschlossenem Nagelzieher ersteigert. Diese Axt hat an dem eigentlich eisernen Griff zwei Halbschalen aus wackeligem Holz montiert. Da ich in einem Garten aber einen Goldregenbaum fällen mußte, konnte ich mir von dem Kunden drei Holzstücke erbitten und diese Rundhölzer haben wir halbiert und damit zwei potentielle Messergriffe und ein Bretchen gewonnen, aus dem die neuen Axtgriffe entstehen können, aber zuerst einmal muß das Material spaltfrei im Holzlager austrocknen.


Der Walnussbaum auf der Pferdekoppel hat uns nach fast 40 "nusslosen" Jahren diesmal mit einer reichen Enrte überrascht, die Nüsse sind riesig und der Inhalt schmeckt auch sehr gut. Da hat er aber mal Glück gehabt, denn eigentlich war der Baum schon zur Fällung vorgesehen........

Weil nun im Herbst wieder die großen Laubmengen anfallen und der zur Laubabfahrt notwendige Anhänger mit der Riesenschnecke seit Monaten blockiert ist, mußte eine Lösung her.....geschätzte 400 kg lassen sich nicht so einfach herunterheben.



das "Gegengewicht"
da steht sie nun und wartet
Also mit dem Bulldog und dem Anhänger hinauf zum Nachbarn, der einen Gabelstapler rumstehen hat, anschließend den leeren Hänger wieder heimgefahren udn den Bulldog auf die Palettengabel umgerüstet und wieder rauf zum Nachbarn....... aber der arme Eicher konnte die Last nicht mehr heben. Was machen... Sepp und Mathias also rauf auf die Motorhaube des Bulldogs und ab gings wieder runter in den Heimatstall.




Ankunft
Am nächsten Morgen

45 Sinzinger Pfadfiner, Wölflinge und ihre Leiter sind am Freitag Nachmittag angekommen und haben ihr Quartier auf dem Heuboden bezogen. Neu für mich war ein absolutes Schuhverbot in den Innenräumen. Die haben mich mit meinen Stiefeln schneller wieder aus dem Stüberl transportiert, als ich schauen konnte.
Gepäcksammlung in der Holzwerkstatt
Strömender Regen und windiges Wetter haben ihnen aber gar nichts ausgemacht und weil der Vortrupp die Pergolastellwände und die Feuerjurte bereits aufgebaut hatten, konnten die mitfahrenden drei JUPFI Mädels auch sofort mit dem Kochen beginnen.

Lager im Reinraum
Im Matratzenlager
Während in den letzten Jahren die Kids immer sofort, auch bei Schneefall, in den Bach stürmten, wollten sie in diesem jahr überhaupt nicht ins oder zum Wasser. 
Kissenschlacht im "Reinraum"
Einige Leiter am nächsten Morgen, Michi mit Ganzkörperkostum als Schlafsackersatz

die Nutellatestjury
draußen Nebel, innen kuschelig warm


Bänderworkshop, Genderklischee












Brotzeitteller, Genderklischee















Arbeit im Hintergrund, Espenschale
Arbeit für die Zukunft, ein neues Taubenhaus



















Am Schluß noch der Rohling für eine neue Erlendekoschale.

Ich muss allerdings gestehen. dass ich die Schalen zwar anfänglich mit Spalteiesen, Schnitzaxt und Ziehmesser bearbeite, DANN allerdings zuerst auf den Segen der Technik setzte und die Spezialfräser von DICTUM einsetze. Hinterher sehe ich zwar aus wie Frau Holle, die unter ihre eigenen Kissen gekommen ist, aber danach kann man dann gut mit dem gekrümmten Schnitzmesser die Mulden nachbearbeiten, also Anfangs und am Ende mit Handwerkzeugen, dazwischen kommt Technik in Einsatz, ich habe halt nur sehr wenig freie Zeit am WE. Allerdings muss man sagen, dass der Spanabtrag mit den gebogenen Schnitzmessern unglaublich stark ist, für Objekte dieser Größe aber bräuchte ich das Morameser mit einem viel größeren Griff, teilweise wäre es angebracht mit beiden Händen das Messer zu führen,

Minifräser auf der kleinen Flex
große Frässcheibe auf Akuflex



Dienstag, 3. April 2012

Da Woid und die neue Sommerwerkstatt in Sinzing

 Gestern Anruf, es könnte bei einem Hausabbruch getrenntes und kontrolliertes Abbruchmaterial für den Wegebau entstehen, Daher schnell Mathias informiert, der am oberen Holzlagerplatz die Pfadfinderstangen umgeräumt hat und dann warten wir mal, ob es wirklich sauber getrenntes Material ist, bevor wir es im Weg einbauen.


Um dem grundsätzlichen Wochenendproblem auszuweichen und eben auch unter der Woche mal das Eine oder Andere ausprobieren zu können ist im vorigen Jahr dann die Idee gekommen im Garten einen Pavillon im Hintergrund zu errichten.


Während ich zZ dabei bin den Rohbau mit einem Dach zu versehen - was angesichts des abschüssigen Geländes vor allem immer ein Problem der standsicheren Leiter ist ;-)) -kann ich in Gedanken langsam daran gehen, die Inneneinrichtung zu planen. Bei einem Sechseck von 2.50 m Durchmesser muss alles platzsparend gedacht werden. Die Wippdrehbank wird wohl ohne eigene Beine zwischen zwei Pfosten gepinnt werden. Zu diesem Zweck hat Mathias schon in einer Blitzaktion aus unserem Pappelholz der ersten Einschlagsperiode eine Neue gebaut, diesmal nicht mit mitlaufenden Spitzen sondern nur mit angespitzten Gewindestäben. Die beiden Längsbeine werden dann fix mit den Pfosten des Pavillons verbunden.  Weil er schon dabei war, hat er auch gleich noch den Prototypen einer Zimmermannbügelsäge fertiggemacht, die ich dann nur noch verzieren darf, oder schnitzen, wie auch immer.

Neue Pappelwippdrehbank, mal schauen wie formstabil das Holz ist


Bügelsäge in Grünholzvarinte











In Sinzing liegt nun auch der erste Vorrat an Schnitzholz, diesmal Laburnum, die nächsten Wochen werde ich versuchen von den verschiedensten Hölzern beim Durchputzen der Gärten Stammabschnitte zu erhalten und im Schatten einzulagern, der Anfang ist jedenfalls gemacht.
Laburnumabschnitte, die aber leider schon aufspringen