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Mittwoch, 21. Januar 2015

Das Gipfelholz kommt.....

Heute mittag dann der Anruf....."Wo soll ich es hinkippen", ich hätte nie gedacht, dass Hans den Anhänger mit seinem Riesenschlepper rückwärts bis zu meinem Arbeitsplatz schafft. Ich habe eher gedacht, ich müßte , wie im letzten Jahr, jeden Stamm einzeln mit dem Eicher hereinschleppen.
Also Mittagspause gecancelt und ab in den Stall:
hier schauts noch aus als ginge es ganz leicht....

links und rechts und vor allem vorne wars eng, gut, dass ich den rechten Holzstapel gestern beim Schneiden schon um 2 m verkürzt habe....

es bleibt eng
den Haufen gilts nun morgen zu verkleinern, zumindest mal auf Meterware und aufzurichten

Dienstag, 20. Januar 2015

Wald - Schnee - Brennholz - Holzschuhe

Heute war ein angefüllter, durchwachsener Tag:
Wald - Sägemühle - Brennholz - Besuch beim Holzschuh- und Besenmacher - Brennholz
Alles war dabei und schön wars.
ein dünner Doppelstamm, Brennholz
Nachdem Wittenzellner Hans gestern angerufen hatte und meinte Mittwoch wäre er fertig, also ab in den Wald. Da liegt noch einiges ausgeastet herum und Hans muß noch mit seinem Pferdedoppelgespann die vertracktesten Stämme aus dem Hang herausholen, die er mit der Seilwinde nicht herausziehen konnte. Ansonsten dasselbe Bild wie in der letzten Woche, ab und zu ein vernünftiger Erdstamm, aber viel angefaultes Holz, viel gebogen und doppelt aufgesetzt, aber das war ja diesmal schon vorher klar.

Alle warten auf den Frost hat bis jetzt nichts genutzt und so ist es auch für die Maschinen grenzwertig in dem Schlamm die Bäume heraufzuziehen.









 Der eine oder andere Erdstamm ist dann doch wieder dabei, so dass wir wieder vernünftiges Brettermaterial bekommen werden.


die Stämme wir der mit dem Pfeerdegespann rausreißen müssen













Nachmittags gings dann ab zu einem älteren Herren in Arrach, der mit seinem rüstigen, sehr rüstigen Alter - er macht auch Lederriemen fürs Fingerhakeln und wollte mir beweisen, dass seine Lederschlingen nicht zerreißbar sind. Probewiese hat er mich aufgefordert mit ihm zu ziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den 82 jährigen Herren zu mir herübergezogen hätte, der Riemen wäre jedenfalls sicher nicht zerrissen - einer der alten handwerklichen Alleskönner ist.
Er war gerade beschäftigt Reiserbesen zu machen und zeigte, er ist gelernter Schuster, dann auch seine Kollektion an Holzschuhen, sogenannte Böhmschuhe, also Holzsohle und Lederaufbau. Die Sohle ist aus Espenholz und benutzen tut er 4 mm Leder. Die Holzsohle, die er früher mit der Axt hergestellt hat, macht er nun mit einer Bandsäge. Anschließend wird das Schubett mit einem Zugmesser geglättet und seitlich mit einer 4mm tiefen (=Stärke des Leders) Nut umgeben. Das Leder wird eingeweicht und über einen Leisten getrocknet. Das Leder wird mit Nägeln an der Sohle befestigt.












auch fersenoffene "Clogs" macht er, hier sieht man deutlich
den Beginn der umlaufenden Nut










mit diesem Spezialzugmesser wird das Fußbett geglättet und
kann auch die Nut herausgearbeitet werden, siehe die Schneiden
liks und rechts des Bogens



















Blick in die Werkstatt mit der Heinzelbank und einem Teil der Leisten

die Schuhleisten

Birkenreiserbesen mit Weidenbindung

der Meister bei der Arbeit




































seine Reiserbesen, fertig zur Trockenlagerung

Und dann gings wieder in den Stall, Brennholz machen, denn morgen soll die erste Lieferung vom Wald im Stall anlanden und es muß Platz gemacht werden......
fast weinachtliches Brennholzmachen bei Schneetreiben

der Holzstapel wächst und kann trocknen

Montag, 19. Januar 2015

Der nächte Winter kann kommen

das ist der geschnittene Ausgangshaufen

Aus dem Gipfelholz des letzten Winters und aus all dem Kruusch, der sich im Laufe eines Jahres im Stall ansammelt gibts nun wieder Brennholz zum Abtrocknen für den nächsten Winter. Eine kontemplative Arbeit, fast so schön wie das Drehen oder Löffelschnitzen, nur nicht so kreativ. Aber auch bei dieser Arbeit kann man schön ruhig im eigenen Rhythmus so dahinarbeiten und Schubkarren um Schubkarren spalten und aufrichten.

Zwischenstand beim Holzstoss,

















Diese Woche gehts dann weiter mit dem Holzmachen.

Im Wald wird schon die nächste Ernte vorbereitet, immernoch steht viel abgegipfeltes Holz von vergangenen Sturm- und Schneeschäden im Bestand und bedroht wegen des Käferbefalls den Restbestand. Spechtbäume am Straßenrand und von einem Blitzeinschlag komplett gespaltene Bäume, Alles ist in diesem Jahr dabei, nur wenig Wertholz aber VIEL Brennholz für die nächsten Winterarbeiten.
die Profis am Werk

Fällen mit Lagerfeuer im Wald wegen des Käferbefalls, auch hier sind Profis am Werk

Gipfelholz als Brennholz

Fixlängen zum Abtransport und ein wenig für
den Einschnitt für den Stall für ein paar
zukünftige Projekte, man weiß ja nie, denn
Bretter kann man immer brauchen ;-))

















Donnerstag, 6. März 2014

Schrittchen für Schrittchen

Ein Sonnentag und FAST keine Nebenarbeiten im Markt, also Stallliste abarbeiten und ganz oben steht - seit heute stand - die neue Brücke.
Am letzten WE haben wir ja schon gemeinsam die alte Brücke, die wir als Arbeitsplattfolrm unter der neuen gelassen hatten, mit unserem allzeit bereiten EICHER herausgerissen. Das heißt wir wollten sie, die Brücke, herausreißen, aber bereits beim ersten Versuch ist das alte Ding, die Brücke, nicht der EICHER, bereits in zwei Teile zerbrochen. Alles war durchgemorscht und mürbe.
EICHER  + Kette + Bullenkraft von 13 PS, die sich einfach nicht verleugnen lassen ergibt:
zerbrochene Tragebalken und einen Haufen an Baustämmen
und dann ziehen wir das ganze Ding halt Bachabwärts um uns ja nicht zu viel bücken zu müssen.....

ein klein wenig Hin- und Hergezerre und er ganze Bruch liegt am Ufer, kann zerkleinert werden - natürlich haben wir mit der Kettensäge diverse Schrauben und Nägel gefunden, die wir vor 8 Jahren wirklich gut versenkt hatten, und ab mit dem Holz auf den Lagerfeuerbrennholzstapel.
Schaut doch schon ganz manierlich aus, nun ohne den maroden Unterbau, wenn das Wetter die Tage noch herhält werden wir die Uferböschung mit großen Feldsteinen gegen Hochwasser sichern

Heute dann der Rest an Geländer und Futterstellengalgen und Beleuchtungsstangen und überhaupt...


Der Futterhäuschengalgen war Mathias Idee, schaut im Original pfiffiger aus als auf dem Bild. Das Häuschen schwebt mitten über dem Bach .


Hier nun die Hauptarbeit der nächsten WE:  Brennholz machen und unseren Arbeitsplatz mit Rundholzstapeln umzäunen:
1. es arbeitet sich ganz angenehm in so einem begrenzten Raum
2. man muss nicht immer sofotrt aufräumen (GAAANZ wichtig) weil
3. man nun von der Straße aus nicht mehr das Durcheinander sehen kann, (Q.E.D.)

Aber wir haben festgestellt: wir haben fast kein Stangenholz mehr, daher als nächstes: Stangen schneiden ist angesagt...........





Sonntag, 16. Februar 2014

Laaaaangsam gehts wieder los

Wüstentrip in Marokko
Über Renovierungsarbeiten  - Feiertagspause - Renovierungsarbeiten - Urlaub - Renovierungsarbeiten - erneut Urlaub sind unglaublich schnell 2 Monate vergangen und nur der Blick auf das Datum des letzten Blogeintrages zeigt an, dass es glatt 2 Monate waren seit wir im Stall nichts Vernünftiges - in unserem Sinne, nicht ganz so Wohlmeinende sagen wir produzieren eh nur Unvernünftiges  -  zu Stande gebracht haben. Nun also gehts langsam, ganz langsam wieder los:

Während des letzten Urlaubs stand dann im Wald das Durchputzen an und ein paar wenige abgegipfelte bzw. stammfaule Bäume konnten aufgearbeitet werden und als ich vom Urlaub zurückkam, lag die Arbeit schon auf dem Vorplatz:








Nun also einerseits das Arbeitspensum im Stall andererseits wurden im Wald ein paar Fuhren Aushubmaterial angeliefert und damit ist es im Frühjahr möglich einiges an Waldwegebau vorwärtszutreiben, da im Inneren noch viele Stellen sind, die man nur mit fixiertem Bulldog und Seilwinde überwinden kann.
steiniges Aushubmaterial aus der näheren Umgebung für einen natürlichen Wegebau

hier waren die Schneebruchbäume
Holz machen im Team















Am letzten Freitag nun entgültig Aubbau des Haufens vom Vorplatz und Aufbau eines Holzstapels beim Holzarbeitsplatz. Andi auf dem Bulldog, Mathias beim Anketten und ich beim Zuschnitt und Aufschlichten, so schafften wir an einem guten Vormittag den ganzen Haufen abzubauen.
der gute, alte, kleine Eicher, was würden wir nun ohne ihn machen

Rundholzstapel als neuen Sichtschutz


Das wird noch ein Spaßß all die Sondergrößen und Astknoten zu zerkleinern......
Der Sichtschutz funktioniert, von der STraße aus sieht man den "Saustall gar nicht mehr









Montag, 1. April 2013

Ostern im Stoi ..... Frühjahrsputz und Frühjahrsmüdigkeit

so sehen frühjahrsmüde Pferde aus und das obwohl wir gleich daneben......

Obwohl das Pferd eigentlich als Fluchttier gilt fühlen sich unsere Hottehühs offensichtlich so sicher, dass nichteinmal Kettensäge, Hydraulikspalter und zwei "Mann + Frau" mit Äxten beim Holzspalten direkt neben der Koppel sie zum Blinzeln bewegen konnten. Heute wird es etwas Bilderlastig und den Text kann ich mir fast sparen.
da bekommt der Pink Floyd Song "Carefull with the Axe Eugine" eine ganz neue Bedeutung






























es gibt noch viel zu tun


das ist das Zwischenergebnis, der rest wartet in den Gitterpaletten


drinnen wird gleichzeitig für das Osteressen "Klar Schiff " gemacht


die Ostertafel
auch Pfingsten ist nicht mehr weit.....














die muntere Osterhasenschau, noch vereint, nun zerstreut
















der Mosaiktisch im werden......


Am Mittwoch war Matthias dann so aufmerksam und hat oben an der Straße das Aufräumkommando nach den Abholzaktionen der Straßenränder gehört und zu uns die Mithauffenecke umgeleitet:
Nun konnte die morsche Wiede endlich umgelegt und entsogt werden.





































und ab mit Schaden
Zusammengenommen, es war viel los an diesem verlängertem Wochenende, von den diversen Familienessen ganz zu schweigen.