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Sonntag, 1. Dezember 2013

Da Stoi ..... eine volle Feuerjurte

Heuer war es besonders schwierig ein freies WE zu finden, das möglichst Vielen gepasst hat, so dass wir diesmal sogar erst nach dem Elternabend in Kötzting eintrudeln konnten. 


Es war fast schon Tradition, dass an dem WE ein Scheisswetter sein würde und pünktlich zum Zeltaufbau setzte der Schneeregen ein....
ich glaube wir müssen das Zelt um eins nach links drehen.....
Gut, dass ich am Mittwoch die Abgangsrampe fixieren und den Mittelblock mit 5er Brettern überbrücken konnte. Ein schnelles provisorisches Geländer war bei dem Nassschnee dringend nötig.
Zwei recht, zwei links und eine fallen lassen, Strümpfe stricken sollte einfacher sein bzw. schneller gehen als das Aufbauen einer Feuerjurte im Finstern und bei Schneefall.
Nicht nur gefühlte sondern tatsächlich 3 mal wurde die Feuerjurte verrutscht, bis die Pfosten dann endlich nicht mehr in der Feuerstelle standen und das Lagerfeuer angezündet werden konnte.
einmal links  und dann wieder zwei mal nach rechts und welche Seite ist eigentlich außen.... Fragen über Fragen, Nun wurde das Feuer angezündet, damit wir später bei der großen Besprechung ja auch genügend Rauch in der Jurte hätten.

Nun waren wir langsam komplett und das Abendessen konnte kommen. Grillen in Dunkelheit bei stürmischem Wind und Schneefall hat einen besonderen Charme.
Essen fassen in der Wärme
















Nach dem Essen begann dann die Arbeitssitzung in der Feuerjurte.


Zwischendurch war das Feuer ETWAS hoch geraten aber die Zeltwand verhinderte ein weiteres Zurückweichen, wenigstens war nun einigermaßen genügendes Licht zum Photographieren vorhanden
Sie wären gerne etwas weiter zurückgewichen.....


Nun gings ans Eingemachte - Brainstorming,klassisch - 
Brainstorming
Abstimmungs- und Streichliste














Danach war dann diskutieren, Streichen, Einengen, Gruppen machen und schlussendlich Durchstreichen angesagt
Am Ende wurde es knapp zwischen einem Thema Zeitreise und den Piraten.

Gewonnen haben die       PIRATEN


Feuerjurte und halbfertige Brücke von der anderen Seite
Es folgte dann eine längere Sitzung in der Feuerjurte von den Leopanthern bis zu den anwesenden UHUs, die allerdings etwas früher gingen als der Rest...., dafür waren wir beim Frühstückmachen dann die Ersten und konnten mit "Happy Music" die Jungen aus den Schlafsäcken treiben.....


Ein paar übernachteten im Wintergarten
Wie sichs gehört, folgten dann am Samstag morgen die Arbeitssitzungen, also fünf Zufallsgruppen, die sich anhand des nun gefundenen "Piratenthemas" nun über die Unterthemen: Dekoration, Lagerbauten, Workshops, Georgslauf, Bunter Abend usw. Gedanken machten und diese dann bei der Gruppensitzung nacheinander vortrugen.
Abschlusssitzung der einzelnen Arbeitsgruppen während wir UHUS uns an die Brücke machten
In der Zwischenzeit, weil ja nun die Feuerjurte bis zum Abend  nicht gebraucht wurde, konnten wir Uhus versuchen das Provisiorium in eine einigermaßen sicher begehbare Brücke zu verwandeln. Also frisch ans Werk und die Starkbretter weggeklopft, Jens machte sich an den Metallrahmen und Michel, Ludwig und ich schälten zwischendrin die restlichen Stammstücke ab.
Jens schweißt den Metallrahmen vor Ort

Nach dem zentralen Metallrahmen vervollständigten die neu geschälten Baumstämme den Mittelblock der Brücke.

Nachdem dies nun ziemlich einfach und schnell ging - und die Kids immernoch am "kreativieren" waren - packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren in den Wald, um noch das Holz für das zukünftige Geländer zu schlagen. Während im Stall nur etwas Nassschnee lag, schaute es im Wald etwas anders aus. Also Drei schlanke lange Stämme umgelegt und entastet, auf Länge gebracht und verladen und dann.....im Schnee hängengeblieben. Also alles rückwärts, wieder hängengeblieben, dann Hänger abgehängt und händisch weit zurück geschoben und neu angehängt und mit viel Schwung und Gehoppel des Hängers dann raus auf die Straße gerumpelt.
Die Kids waren  immernoch am spekulieren, daher konnten wir uns wieder aufteilen und die neuen Stangen abschälen, Michael fabrizierte die metallenen Unterleger, damit die Stämme nicht kippelten, und ich verpaßte der Abstiegsrampe den granitenen Abstandshalter. Durch das Eigengewicht sollten sie die nächsten Tage auch bei Benutzung ruhig liegen können und werden dann nach außen von einer Mineralbetonrampe gesichert und nach innen durch einen dünnen eingelegten Baumstamm.

Zumindest liegen sie fest....
Beim etwas zu steilen Abgang halten Granitquader Abstand. Später wird von aussen eine Schotterrampe angeschüttet.

Nun ist zumindest der Belag fertig. Nächste Woche gehts mit dem Geländer weiter und dann wird die alte Brücke unterhalb rausgezogen......

Vor der nächsten Nachtsitzung der Kids, machte ich den Vorschlag den Weihnachtsmarkt am Ludwigsberg zu besuchen. Zu Fuß gingen wir auf den Ludwigsberg, den alten Kötztinger Galgenberg, ( unter  http://koetzting.blogspot.de/2013/11/die-letzte-hinrichtung-in-kotzting.html ist in meinem anderen Blog über diesen Berg zu lesen) Dort war war mit dem Bühnenbild der Theatergruppe und dem Vorplatz des Ludwigstumrs die ideale Kulisse für einen tollen Weihnachtsmarkt. Es war eine kleine Wanderung und natürlich haben wir im Finstern mitten im Wald auch bei der historischen Hinrichtungsstätte Kötztings Halt gemacht.

Bühnenbild des "Schinderhannes"
Bühnenbild
Dann trennten sich unsere Wege, ich ging nach Hause und die Kids einer langen Nacht in der Feuerjurte entgegen. Gerüchte sprechen von vielen Piratengesängen, die in dieser Nacht komponiert wurden.
Trotz der langen Nacht, ein Teil kann schon wieder fröhlich frühstücken.......

Sonntag, 18. November 2012

Da Stoi .... Kreativwochenende



Spätherbst und der Spruch "nach dem Lager ist vor dem Lager", beides sind die richtigen Voraussetzungen um sich im Stall zu treffen und sich beim sogenannten Kreativwochenende so seine Gedanken zu machen, wie es wohl im nächsten Jahr so "lagertechnisch" ablaufen soll.
Natürlich sind dann auch wie immer noch ein paar Aktivitäten am Rande abgelaufen und so gibt es nun ein kleines Kaleidoskop an Bildern vom vergangenen kleinen Lager im Stall.
kleine "Give aways" Übungsstücke
der erste Messergriff, Rohling fixieren
schon vor dem Essen wird in der Feuerjurte angeschürt
In diesem Jahr hatten wir, im Vergleich zu den Vorjahren, eine Riesenzahl an angemeldeten Teilnehmern und so mußte die Vorhut nicht nur rechtzeitig vor dem Dunkelwerden die Feuerjurte aufstellen sondern auch noch die bereitgestellten Windschutzstellwände an der Pergola montieren. Am Ende schafften wir es trotzdem mit Ach und Krach im Inneren Platz zu finden, weil eben ein paar Nachzügler nicht zeitgleich und rechtzeitig mit dem Haupttrupp zum Essen eingetroffen waren. Also zuerst einmal war dann mal das letzte Grillen im Freien angesagt und mithilfe von Schgerers Superfleisch und Kartoffelsalat, ergänzt um ein paar unerlässliche Zuchinischeiben und seltsame Käsebatzen, eingewickelt und angebrannt in Alufolie, konnten wir ein gemütliches Abendessen im Wintergarten durchziehen. Anschließend gings dann ab in die Feuerjurte zum traditionellen Brainstorming, einer Methode, die zwar in den letzten Jahren in Verruf gekommen ist, weil sie angeblich nicht zielführend wäre, aber bei unserem basisdemokratischen Haufen eigentlich eine. wenn richtig angewandt, tolle Möglichkeit ist allen Teilnehmern eine gute und gerechte Stimme und Meinung zu geben und die am Ende zu einer Abstimmung über zwei Möglichkeiten führt, so dass das Ergebnis immer von einer eindeutigen und absoluten Mehrheit entschieden und getragen wird.
im Wintergarten
Abendessen





















in diesem Jahr hatten wir ein ganz schön großes Feuer mitten im Zelt, gefroren hat uns definitiv nicht
Carola sammelte die Vorschläge

in der Diskussion, zwischen Piraten und Zirkusfraktion



es ging hin und her, bis zur finalen Abstimmung: Zirkus gegen Piraten 17 zu 11

Hier dann kurz das Ergebnis, nach ca zwei Stunden Hin und Her, Abwägen der Ideen und Gegenvorschlägen. im nächsten Jahr werden wir in Ried am See, also am Lagerplatz des Jahres 2012 wieder unser Stammeslager aufschlagen und das Motto wird "ZIRKUS" heißen.
Anschließend folgte dann eine lockere Lagerfeuerrunde mit Guitarrenmusik und Gesang und so klang der Abend aus, bis zum nächsten Treffen beim Frühstück.
im Stüberl und im Wintergarten vor dem Frühstück
einige der Pfadis wollten die im Matratzenlager nicht stören und blieben dann gleich im Wintergarten, Mailo der Jack Russell Terrier hat sie dann alle einzeln abgeschleckt und aufgeweckt und dann gings ans Frühstück:
das nennt man wohl eine Sturmfrisur


putzmunter beim Frühstück

Platz ist in der kleinsten Hütte
Ein neues Feuerjurtendach, wäre vermutlich die nächste vernünftige Anschaffung, auch die Ösen zur Befestigung am Holzunterstand sind weitestgehend ausgerissen, vor dem nächsten Lager sollten wir uns das vllt. überlegen.
Nach erstem Aufräumen und dem Frühstück gings dann an die Detailarbeiten und dazu wurden vier Gruppen gebildet, die sich alle inhaltlich um dieselben Themen Gedanken machen sollten:
Ausprägung des Mottos
Workshops
Dekobauten
Lagerbauten
Georgslauf
Sonderaktionen
was sonst noch so alles einfällt.
Dann nach zwei Stunden Gruppenarbeit wurden alle wieder zusammengeholt und nacheinander trugen alle Gruppen ihre Ergenbisse vor. Natürlich kamen viele zu identischen oder ähnlichen Vorschlägen aber trotzdem kamen interessante Varianten und trotzdem hatte jede Gruppe auch ihre besonderen Ideen, die nun zusammen auf dem Tisch liegen und dem LagerAK, der sich dankenswerterweise gefunden hat, also sowohl eine Lagerleitung als auch das LagerAK, kann mit diesem Ideenmaterial gut planen und braucht in vielen Fällen nur sich darum zu kümern, welche Gruppe nun im Einzelnen welche Deko- bzw. Lagerbauten ausführen soll.. Auch ein neues sehr gutes Küchenteam hat sich zusammengefunden-und nun schon zwei fleischlose Tage ausgeheckt -
Das Motto als Eintrag im Hüttenbuch




Zusamentragen der Ideen
große Abschlussrunde

Am Ende auch noch eine "Wertediskussion", darüber, was wir intern stemmen können und wie wir zukünftig  mit externen Helfern und Gästen umgehen können und sollen.







so schaut nun der Messergriff des eingangs gezeigten Messerrohlings aus, geöltes Goldregenholz




Freitag, 10. Februar 2012

Da Stoi - was war los 2011

Auch hier, wie im Waldteil, wird es im Laufe der verschiedenen Blogs auch möglich sein die Entwicklung vom reinen Pferdestall hin zu einer Art von Freizeiteinrichtung mit angeschlossener Pferdehaltung aufzuzeigen. Nachdem dieses Projekt ja schon seit vielen Jahren, genauer gesagt sicherlich bereits seit 1973 ein Eigenleben führt, möchte ich den Rückblick auch nicht zu kurz fassen. Daher nun der Sprung nur zurück ins letzte Jahr, um zumindest die allerneuesten Projekte - Bauten - Objekte festzuhalten.

Es ging los gleich im Frühjahr - noch mit Monti
auf dem Bild macht er übrigens Ronja eine Scheibe Brot streitig, beide ziehen an und am Ende sitzt Monti mit seiner Hälfte verdattert auf seinem Hintern - als wir uns vorstellten einen Anbau an den Pferdeunterstand zu errichten, weil: einen Anbau kann man immer brauchen. Vor dem Bauen aber kommt das Schälen des Rundholzes - und das ist das Besondere an unserem Anbau, er ist von Anfang an ohne Ausnahme mit Rundholz gebaut und das ist ausschließlich das Verdienst von Mathias, das das super kann.



Eigentlich mal geplant um Arnolds Großbulldog unterzustellen, aber nun ist er alleine mit Bau und Brennholz vollgeworden und kann dann vor allem den Pfadfindern bei Workshops UND schlechtem Wetter als Unterstand dienen - auch am Elternwochenende sind wir nun unabhängiger von der Witterung aber so weit sind wir noch nicht.



Als nächstes kam die Laterne aus Eichenholz mit den Glasmosaikfenstern für Jens sowohl zum Geburtstag als auch zum Hauseinzug.



Im Mai sind dann die Kleiber ausgeflogen, die schon seit vielen Jahren ihren Nistkasten in der Birke auf dem Hof haben. Ich fürchte nur, dass dieser kleine Bursche bei Monti im Magen gelandet ist und wenns nicht er war, dann eines seiner Geschwister, zumindest dem Bein nach zu urteilen, dass Monti aus dem Maul geschaut hat.;-(((


Was ich früher gar nicht gerne gemacht habe entwickelte sich nun zu einer Leidenschaft, Rundhölzer abschälen....

Bevor es an dem Unterstand weiterging war zunächst ein anderes altes Projekt an der Reihe: an der Stallrückseite ein fortlaufendes Dach zumachen um Platz zum Trocknen zu haben: Birkenreiser, Zaunpfosten, Schnitzholz, Haselnussstäbe u.s.w.. Vielleicht brauche ich das Ding auch mal zum Lufttrocknen von Töpferware.

Auch das Projekt ist, bis auf die Dachlatten durchgängig mit Rundholz gebaut und Monti war hier sichtbar froh, dass einmal Ruhe eingekehrt war im Stall und er auch liegen bleiben konnte.



Mithilfe von Arnolds Bagger mit Greifer konnten die Holzrahmen schnell aufgestellt werden und so sieht man schon etwas von dem zukünftigen Baukörper. Mittlererweile waren aber die Stare am brüten und so stoppten wir die Baustelle, weil am alten Pferdeunterstand belegte Starenkästen dran waren.

Allerdings ohne die aktive Mithilfe von Monti hätte das Alles viel länger gedauert, hinterher haben ihm seine feuchten pfoten offensichtlich kräftig gebrannt, angesichts der jungen und damit scharfen Brennesseln.





Eines der letzten Bilder Montis, die Entwässerungstabletten halfen da noch aber kurz nach Pfingsten war es dann soweit und wir mußten unsere schwere Entscheidung treffen ..... und unter diesem großen Stein liegt er nun. :-((

Der Rossstoi war sein Jungbrunnen und selbst im Januar bei Eiseskälte - vor seinem Schlaganfall - schmiss ersich noch mit Freude in den Bach, wenn ihm beim Schneeballjagen zu heiß geworden war. Bei jeder Ankunft mußte er seine strategischen Ziele abmarschieren, Löcher nachgraben, Pferde jagen und damit manchmal auch nerven, eigentlich haben wir in den früheren Jahren gedacht daß mit dem Pferdejagen wäre einmal sein Tod, aber er hat sie alle überlebt...









Mit dem Ende der Frostperiode wurde auch der Brunnen wieder in Betrieb genommen und endlich fertiggestellt. Auch wenn wir keinen Widder mehr haben - das wäre mal wieder ein neues Projekt für die Zukunft (wenn wir den Schlammeintrag aus dem laufenden Bach in Griff bekommen würden) ist es doch auch mit dem Pumpenwasser passabel georden. Mit dem Widder, trotz des geringen aber eben dauerhaften Durchflusses, hatten wir natürlich viel klareres Wasser.



Auch diese Kerzennische sollte schon länger gemacht werden aber in diesem Frühjahr hats gepaßt und mit Arnolds Hilfe haben wir noch zwei/drei Kunststoffrohlinge geschnitten, die beim Elternwochenende genutzt werden können.

Nach dem Elternwochennde, das hats dann schon mit dem Regnen angefangen hats uns im Stall zweimal ganz schön kräftig mit dem Hochwasser erwischt, Dank an die Kötztinger Feuerwehr, die immer gleich und mit vielen Mann zur Stelle war und das schlimmste verhindert hat. Ursache ist sicherlich ein falscher Rohrquerschnitt innerhalb der Brücke und das Problem mit dem Gitter am unteren Bacheinlass.

Trotzdem ist es ganz schön heftig, was aus unserer kleinen Urtl werden kann, wenns im Bereich Gradis/Gehsdorf gewittert, obwohl 40 ltr. pro Quadratmeter sind halt auch eine ganze Menge.

.


Nach dem Stammeslager haben wir einige der gebauten Objekte im Stall aufgestellt bzw. im Bereich des Zaunes fest montiert

Vor allem die Schwartlingsvogelhäuser werden wir in der Zukunft auch beim Elternwochenende anbieten und die entsprechenden dicken Schwartlinge sind bereits beim Sägemüller geordert, bzw sollen beim nächsten Einschnitt von Stämmen entsprechend berücksichtigt werden.





Hier ist es die Wand beim freien Arbeitsplatz, an die wir unsere Holzwerkzeuge aufhängen können, dort ist ja nun in den flgenden Wochen die Wippdrehbank mit all den dazu passenden gerätschaften eingerichtet worden.
An diesem Schnäppchen konnte ich nicht vorbeigehen, schon seit Jahren wurde mir diese alte Bandsäge angeboten aber immer hatte es an der Zeit oder an den nötigen helfern gefehlt. Nun mit Arnolds Bulldog und seinem schweren Anhänger konnten wir die gusseiserne Maschine aus Miltach abholen und auf den Boden hieven. Ein Schutz für den Riemenantrieb wurde bereits montiert und die hölzerne Bandführung soll durch eine kugellagergeführte ersetzt werden.



Das ist Mathias Privatprojekt und als gelernter Schreiner und Hobbyfischer kann er das Boot ja auch gut nutzen, allerdings wird es erst Frühjahr werden bis zum Stapellauf, da der Blaibacher See im Sommer/Herbst abgelassen war. Petri Heil kann man da nur sagen und bei dem Prachtstück werden die Fische geblendet sein - oder auch nicht....



Es wird Herbst und Weihnachten und die Dekoartikel kommen in Sicht, hier mal einer der unterschiedlichen Prototypen für einen Adventskranz, den grünen Adventskranz außenherum muss man sich allerdings dazu denken.



Die neue schwedische Schnitzaxt ist eingetroffen und mußte gleich ausprobiert werden. Neben billiger Kritik, daß die Flamme eigentlich gelb gebeizt sein sollte konnte ich trotzdem keinen Schönheitspreis einheimsen, niemand wollte meine Kerzen ;-(((
Kaum sagt man etwas zu mir, mehrere Jahre lang, schon wirds gemacht: Inge wollte immerschon Obstbäume und nachdem die Grenzbäume alle Opfer von Wühlmäusen geworden sind, nun der zweite Versuch: 2 Apfel, 1 Birne, 1 Zwetschge auf der kleinen Wiese





Nun wirds ernst, nach dem großen Hochwasser und dem problematischen Abfluss im unteren Grundstücksteil und weil wir in den Weiden und Pappeln große Sturmschäden sahen wurde der gesamte Reitplatzteil hinunter bis zum Bachdurchlass gerodet und die Erdstämme zum Einschneiden aufgestapelt. Viele Bäume konnten wir selber fällen und aufarbeiten aber einige mußten wir mit Seilwinde und Unimog sichern und bei der Eiche hatten wir alle großes Glück, weil diese wegen der eigentlich sichereren Neigung sich aber dann kurz vor dem Umfallen längs aufspaltete. Das Ergebnis waren ca 10 cbm Bauholz, nocheinmal 10 cbm Brennholz und ein RIESENHAUFEN Äste. Die Pferde hatten vor allem mit den Ästen einen Riesenspaß und verteilten diese auf dem gesamten Reitplatz.









Das Ergebnis des Einschnittes sind die Bretter, Balken und Kanthölzer, die nun wieder in der Holzwerkstatt für das richtige Ambiente sorgen. Die ungesäumten Bretter von Eiche, Erle, Birke und Pappel wurden im neuen Unterstand - jawoll jetzt ist er fertig - eingelagert und dort kann das Holz in ruhe durchtrocknen.

Der Brennholzstapel dient auch als Windfang für das Reitplatzeck, denn dort ist das nächste Großprojekt geplant.





Ein Dank an die englischen Bodger und ihrer aktiven Blogger und Schreiberszene.

Dank diverser Bücher und Blogeinträge, vor allem Mike Abbotts Buch "Living Wood" und Sean Hellmans Blogs haben wir uns an diverse Projekte gewagt und einfach Dinge mal ausprobiert, die vorher nicht möglich gewesen waren. Die Heintzelbank war ja bereits im Stammeslager mit dabei, nun aber gings in Detail und zuerst mußte eine stilvolles Dach übern Kopf und Dank Mike Abbotts Plans und Uschi Nähkünsten konnten wir im Herbst das Richtfest feiern.

In das freibleibende Dreieck an der Stirnseite macht uns nun Gabi das Pfadfinderlogo der Sinzinger Pfadis und für mich noch das Kötztinger Wappen.



Bevor aber die Holzbitzelei richtig losging zuerst noch das Kreativwochenende hier mit der Brainstormingrunde in der Feuerjurte und



dann das gemeinsame Frühstück bevor es in den einzelnen Arbeitsgruppen um die genauen Details ging. Wie wir alle wissen ist "ROM" das Thema des Lagers 2012 und dann wollen wir mal schauen ob uns für das kommende Elternwochenende wider ein passender großer Lagerbau einfällt.