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Sonntag, 2. Juni 2013

Da Stoi ..... RL Wochendende, das Lager ist in Sichtweite


Freitag nachmittag, Dauerregen und der Bach tritt langsam beim Parkplatz über seine Ufer, es ist die alte Ursache: Bem Straßendurchlass Oberlauf ist ein 80er oder 100er Rohr eingelegt und bei meiner Brücke nur ein 60er. Kommt also der Bach bei Hochwasser von oben durch das gefüllte große Rohr durchgeschossen, dann kann es mein kleineres Rohr gar nicht aufnehmen, der Bach staut sich also beim Durchlass auf und tritt dann über die Ufer und ergießt sich auf die Straße, um auf der anderen Seite entweder einen See zu bilden, in dem der Stall trohnt oder aber, wenn man rechtzeitig Vorsorge trifft, man kanalisiert den Überlauf und schickt das Wasser auf kurzem Wege wieder ins Bachbett zurück.
Während ich die letzten drei Male das Unglück nur nachträglich aus der Zeitung erfahren konnte, waren wir diesmal live dabei und konnten uns wappnen. - zumindest am Freitag, wie es am Sonntag ausgeht steht noch in den Sternen.

wenn der Bach kommt (von links) schicken wir ihn gleich durch das Zaunfeld wieder in das Bett zurück

Es war aber schön zu sehen, das mehrere Freunde inklusive Stadtbaumeister, manuel und Hackl Franz beim Wolkenbruch vorbeigeschaut haben ob Hilfe nötig wäre.
hier wirds schon eng, irgendwann schwemmts dann mal das Brunnenhaus weg oder der Baum fällt um















viel hat nicht mehr gefehlt und der Abfluß wäre dicht gewesen, dann wäre aber wirklich Land unter gewesen
Nachdem der Wasserstand im Bach wieder zurückgegangen war und Mathias und ich noch diverse Abflußgräben gegraben hatten mußten wir unsere tropfnassen Jacken mal trocknen und da paßte es ganz gut, dass wir im Wintergarten eh einschüren wollten, da ja die Rover-Leiterrunde sich angemeldet hatte.
Die Jacken bildeten Pfützen im Wintergarten, der Schegerer Metzger brachte die bestellten riesigen Fleisch- und Knackwurstmengen, der Franz hatte ja schon vorher die bestellten Kanthölzer(Siehe Bild 1 am rechten Rand) angeliefert und seine Zusage für das Stangenholzfahren gemacht.

Weil noch genügend Zeit war noch schnell eine neue Kuskavariante:
halbierte Zitterpappel mit zwei markierten Rohlingen


















erste Kuksa auf dem Rohling der zweiten Hälfte, schwimmend im Brunnen
 
 Langsam, ganz langsam am Anfang, kamen dann die Pfadis aber bald war der Stall voll und die ersten Pläne für Lagerbauten wurden gemacht und die Zeit genutzt bis das Essen fertig war.
 
zerlegbare Fußballtore am Freitag noch als Rohware und die Pläne noch im Kopf.....

 Letzte Woche habe ich beim Surfen im Internet eine Schnitzseite gefunden, offensichtlich jemand der sehr nahe bei den amerikanischen Boyscouts ist, der sogenannte "slides", also Halsbandknoten geschnitzt hat, wahrscheinlich 50 verschiedene Motive. Und daraus dann meine Idee, vielleicht einen Workshop fürs Stammeslager zu entwickeln, der es nicht wahrscheinlich macht einen Bring- und Holdienst in die lokale Unfall und Chirurgieabteilung einzurichten. Die ursprünglich angedachten Kuksas sind wegen des notwendigen Einsatzes von Schnitzäxten wohl doch zu gefährlich. Also nun ein Einsatz nur von Schnitzmessern und nicht von Äxten.....
Gesagt - getan, also vom frischen Espenholz eine starke Leiste abgespalten und davon einen kleinen Teil abgeschnitten:


die Bohrung war knifflig, 15er Forstnerbohrer und dann von Hand erweitert













gekerbt und mit der Grundlackierung
das wäre so das mögliche Endprodukt für unser "Zirkus"lager



nachdem am Nachmittag dann Arnold mir die unterschiedlichen Verfugfarben vorbeigebracht hatte, konnte ich vor dem neuen Mosaiken zuerst die Hüte schwarz und kardinalrot verfugen.

Das war so die Aufgabenverteilung am Freitag. Es gab dann am Freitagabend bei  Essen noch eine große Diskussion: Feuerjurte ja oder nein und nachdem abzusehen war, dass in den kommenden Wochenenden noch ein paar Mal Pfadis kommen werden und man das Dach ja bei der Abreise zentral absenken könnte, kam dann die Entscheidung: NATÜRLICH Feuerjurte aufbauen.  
das kommen doch gleich Eroinnerungen auf
Gerüchten zu Folge wurden noch um 4.oo Uhr Pfadis im Sumpf in der Feuerjurte gesehen. Trotzdem als ich kurz nach 8.00 im Stall war, um weiterzumachen, waren schon die Ersten schon wieder beim Frühstück vorzubereiten 

 
Für mich blieb noch genügend Zeit um ein paar Reihen der Mosaike zu legen, es sollen im Kopf die entsprechenden Wappenfarben in die weisse Fläche hineingemischt werden, also weiß/grün für Kötzting, weiß/gelb als die Kirchenfarbe und Kardinalrot für den Erzbischof.
Und dann gings los, die Pumas waren auch noch angekommen - gestern war noch party-time zuhause - und nun konnten die einzelnen Ideeen umgesetzt werden:


Rauscherpause der Holzmannschaft


Probeversuch eines neuen Spiel für das Lager

Fußballtore, Rahmenbau und Bilderrahmen im Hintergrund


Vorbereitungen für ein Lagerbild auf der Terrasse


Nähwerkstatt im Wintergarten für Zirkusdekomaterial

das neue Sofa wurde gut angenommen
Freitag Abend hatte Mathias dann die gute Idee einmal zu versuchen ein Spezialdreheisen aus dem Stahl des alten Rasenmähermessers zu machen und siehe da, es funktionierte prächtig.
Ein Versuch an einem Espenrohling klappte gleich auf Anhieb. Nun brauchen wir nur noch die verschiedenen Ausführungen der Eisen um dann auch seitlich und in der Mitte des Objektes die Unterschneidungen machen zu können. Hat das geklappt, dann können wir versuchen die Geometrie der Drehbank zu optimieren, aber nun sind bereits deutliche Fortschritte zu erkennen.
Bis zum Lager könnte es klappen und dann ist auch dieses Handwerk im Pfadilager möglich.








es gab also doch einen Plan.....
Bilderrahmen für langgestreckte Dekobilder


hier entsteht ein "Hau den Lukas" mit der Schwarmintelligenz und Mathias als Fachkompetenz
Sabines Erlenschale nach 1 stündiger Schleiferei mit dem Multimaster, mit Leinöl behandelt


Da Alles so gut klappte, fuhr im schon am Samstag kurz nach Mittag bei vollem Betrieb nach Hause, die Aktivitäten gingen also nach lange weiter und dann folgte noch die finale Nacht in der Feuerjurte UND das DFB- Pokalfinale:
Noch nachts erreichten mich folgende Bilder:
noch am Nachmittag wurde die Leinwand gebastelt



auch dafür kann man das Sofa brauchen - Public Viewing im Stall
ich denke, das Lager kann kommen, freuen wir uns auf den August......








Freitag, 24. Mai 2013

Da Stoi .... es geht los mit dem "Objekt"

Die Hüte und die Laternen
Endlich gehts los. nach einer langen Pause von mehr als einem Jahr wurde die Schnecke wieder nach vorne in den Arbeitsbereich gehievt und nun kanns wirklich los gehen. Nicht dass es ganz planlos wäre, aber dennoch ist es von Schritt zu Schritt interessant, wie die ursprünglichen Vorstellungen sich entweder verabschieden oder an die neuen Ideen angepasst werden können.
Der Eingan
Aus den Pfingstreitern der Prozessionsspitze sind nur noch die Hüte der Protagonisten geblieben, erstens weil die Symbolik besser ist als die konkrete Ausbildung und zweitens weil sich Pferde mit ihren filigranen Beinen nicht für plastische Mosaikarbeiten eignen. Die reiter sollen später auf dem Schneckenhaus auf einer Seite flächig abgebildet werden. Nun also die Hüte bzw. die Vorbereitungen dazu und die Aufwulstung des Schneckenhauseinganges.
Nun  stellt sich deutlich heraus, dass der Kopf der Schnecke nicht symmetrisch herausragt, das zwingt mich auch die herausreitende Dreigruppe, die den Bröutigam und seine Begleiter symbolisieren soll, ungleich weit herausschauen zu lassen, dann wird der Nachteil der Asymmetie zum Vorteil, weil die Schnecke damit in Bewegung erscheint.

Als nächstes wird die Bergkette, also der Kaitersberg bis hin zum Eck gesetzt, diese Linie wird sich nach unten zu den Reitern hin durch grüne Wiesen fortsetzen. Allerdings müssen nun zuerst die Reiter kommen, die Wiesen werden dann der ausfüllende Hintergrund.
Soweit ist es nun am Tag 1. Ganz Bayern war im Dauerregen versunken aber wir, siehe Schattenwurf der Photographie, konnten im vollen Sonnenschein arbeiten.
Wir, das heißt Susi und zwei ihrer Kollegen wollten ein paar Relaxtage einlegen und - auch wenn ein paar krankheitsbedingt ausblieben - konnten dort ein paar handwerkliche Worksshops durchziehen.

 Los gings mit einem großeinkauf im baumarkt um Töpfe fürs Mosaiken zu kaufen und mit einem Mehrtagesvorrat zurück gings dann auch gleich los ans Fliesenschneiden und anschließend wurde munter geklebt - wieder voll in der warmen Sonne.


 So, am nächsten Tag gings dann erst mal los mit dem verfugen und dann waren Holzarbeiten im Visier:














Nun, nachdem das alles am Laufen war, gings auch wieder mit der Schnecke weiter:

















Kreuz, Laterne, Kreuzträger, Kooperator, Bischof und Franz, dargestellt durch ihre Hüte
 Am Spätnachmittag dann noch ein erneuter Kuskaversuch, diesmal mit einem gebogenen Handgriff.
Aussen komplett mit der kleinen Schnitzaxt gemacht und innen dann mit dem kleinen Messer von Nic. Nun wirds auch langsam besser mit dem Ergebnis.....

                   

Mittwoch, 22. Mai 2013

Da Stoi .... Pfingsten einmal anders

Diesmal an Pfingsten hatten wir mehr Zeit als die letzten Jahre, weil nur die Kernfamilie in Kötzting war und so versuchten sich Einige von uns an dem neuen Zeitvertreib: Schalen machen.
Alles war knackig frisch und grün und das Wetter hielt auch aus zu den wichtigsten Terminen.
 Der Höhepunkt bei dem diesjährigen Pfingstritt war sicherlich wieder die erneute Teilnahme des Präfekten der Glaubenskongregation, direkt eingetroffen aus Rom, des Erzbischofes Ludwig Gerhard Müller, der in bester Laune bei der anschließenden Bewirtung direkt vor meinem Tisch den bayerischen Defiliermarsch und anschließend den Marsch Regimentsgruß, einen der Kötztinger Pfingsthymnen, dirigierte.




 Heuer standen wir beim Kerscher Bek  2 1/2 Stunden in der Kälte in der Gehringstraße, saukalt war es in der früh und die Pferde werden auch immer höher, bald werde ich wohl auch zur Bierkastenfraktuion wechseln müssen um auf diese Riesenviecher raufkommen zu können ;-))

















 Zwei Schalen aus Espenholz und eine Kuksa, die mal als Versuchsobjekt dienen kann, wie man es nicht machen sollte. Aber die nächsten werden dann stabiler und feiner sein.
Es war jedenfalls ein relaxter Pfingstsonntag inmitten von all den Tieren und der froschgrünen Blumenwiese.


Am Dienstag gings dann endlich los mit der neuen Riesenschnecke, es fehlen noch ein paar "Aufbauten" und mit Sockelzementmörtel mit Drahtstabilisierung gehts nun auch da weiter.
die Drahtbefestigungen der "Hüte"

die Basis der "Hütchen"
 Das Schneckenhaus bekommt nun einen richtigen Aus- bzw Eingang sozusagen aus Ausfalltor für den aufmarschierenden Pfingstritt.


Zwischendurch war noch Zeit für ein kleines Nierentischchen, die Tischplatte ist von einem 3er Eichenbrett und die Beine sind aus gespaltenem Erlenholz. nach ca 1 Stunde war der Tisch fertig.
Sabine hat dann am Dienstag mit einer großen Erlenschale begonnen.



So nun kanns mit der Schnecke weitergehen...

Mittwoch, 8. Mai 2013

Da Stoi ..... es grünt so grün



auch wenn sich die Bilder von Jahr zu Jahr wiederholen, es ist immer wieder eine Freude Anfang Mai da unten am Bach und auf der Koppel die Natur explodieren zu sehen.
Heute nach K um meinen Einstand und den runden Geburtstag zu feiern und nach meiner Archivarbeit sofort in den Stall, eine Regenpause ausnützen und den Rasen mähen.
der Rasen im Frühjahr


























          















Vergissmeinicht Erdbeeren und Lauchzwiebeln
das wird der neueMandrell aus Walnussholz, vielleicht hält der länger, vielleicht ist er aber auch zu lang......
Wildwuchs am Reitplatz I
Wildwuchs am Reitplatz II
Nachdem wir im Herbst 2011 massiv in die Randbepflanzung am Reitplatz eingegriffen hatten und uns seitdem an einer Riesensichtschutzlücke erfreuen habe ich ebenfalls massiv mit Kunstdünger von unten angeschoben. Nun da ein Jahr lang Licht auf den Boden gefallen ist, wachsen
Spitzahorn
Bergahorn
Eberesche
Vogelkirsche
Haselnuss
Weide
Hundsrose
Espe
ganz dicht an dicht heran, bald werden wir wieder eingreifen müssen

Samstag, 4. Mai 2013

Da Stoi ... es wird Mai

Es war wieder mal Zeit für ein paar Aktivitäten - eigentlich wollten wir ein Großreinemachen veranstalten aber dann war doch noch genügend Zeit um wieder was Neues zu probieren.
Der Brettchenwebstuhl:

Brettchenwebstuhl
Mathias hat nun zwei Webstühle gebaut und nun mit den Garnen auch einen ersten Versuch gestartet.
40 Brettchen hat er schon vorbereitet, damit können wir im Stammeslager schon einen kleinen Workshop anrichten.





Nachdem ich die Wand hinter dem neuen Bauernsofa gestrichen hatte und den letzten Pfingstreiter auch gleich mit, habe ich mit mit den neuen gekröpften Eisen gleich an eine neue Schale gemacht.
Diesmal frisches Espenholz von der Aussenseite nach innen gearbeitet.
Diesmal wollte ich einen gegenläufig gekrümmten Henkel integrieren, in dieser Art kann dann auch mal eine Kuksa geschnitzt werden.
der Rohling
fertig geschnitzt vor den Klüpfeln















Aus dem Henkel und auf der anderen Seite dem Kopf wurde dann nichts, Inge wollte den Kopf nicht mehr, also seitlich eingekürzt und nun ist es nun eine langgestreckte Kuksa geworden ;-))

die endgültige Schale, mit Leinöl eigeölt


Übung

Übung












In einer Wiese in der Sonne sitzen und schnitzen

im Wieserl blühen heuer die Apfelbäume und die Zwetschge

Der Bilderrahmen für die Geburtstagsfeier, langsam haben wir alles beisammen, was wir brauchen.....


Mittwoch, 1. Mai 2013

Da Stoi ..... ein paar Kleinigkeiten vom Feiertag


Es gibt eine schöne Neuigkeit: Chucky soll eingespannt werden und da nun sogar schon eine Kutsche da ist, muß sie das Ziehen lernen.
Chucky übt mit der beschwerten Egge, nun brauchen wir gar keinen Bulldog mehr um den Reitplatz zu eggen




das ist due neue Kutsche, für ein und zweispänniges Fahren





 Und nun kommt noch ein Webstuhl für das Brettchenweben hinzu. Mathias hat da wieder zugeschlagen udn das Design ganz schön hinbekommen. Es muss jetzt nur noch richtig funktionieren.  Das wäre der nächste Workshop für das Pfadfinderlager, mal schauen wie kompliziert das Ganze ist.
Am WE nun kommt das große Saubermachen für die große Feier am übernächsten WE.