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Samstag, 13. September 2014

Unimog - erster Abschluss

Mit dem Grundieren und Auftragen der ersten Lackschicht, ist der erste renovierungsabschnitt abgeschlossen. Das Trittbrett auf der Beifahrerseite bekommt nächste Woche noch eine Verstärkung, damit mein Beifahrer nicht herunterbricht und dann lassen wir es zuerst einmal sein, es soll ja kein Neuwagen dabei herauskommen.
Also an diesem WE Anschweißen der vorbereiteten Flächen, Abschleifen, grundieren und dann Schutzlackieren.
Unterbodenschuitz













Nach der Abnahme des Vorderreifens wurde ein zerrissener Schlauch sichtbar, die Rückfrage bei der Unimogwerkstatt brachte das Ergebnis: es war die Achsentlüftung. Also vor dem Montieren noch diese Stelle repariert, und den Reifen wieder dran.














 Im Erlenbruch gleich neben dem Stall dann noch schnell eine gerade
 Erlenstange geefällt und daraus am Freitag noch ein paar Schwammerl gedreht und Kerzen geschnitzt.


Am Samstag dann unter Dach gings mit dem Pinseln und dem Drechseln weiter:












 die Neue Fahrerseite in moosgrün, hoffentlich wird die Farbe noch matt beim trocknen





die neue Ablage, bzw Arbeitstisch, höher und breiter













 Das ist nun der erste Vorrat an Artikeln für den Weihnachtsmarkt, nächste Woche gehts weiter















































Donnerstag, 11. September 2014

Unimog und Wertstoffhof

verrosteter Kotflügel und Radabdeckung

Was haben mein Unimog und der Kötztinger Wertstoffhof gemeinsam ?

Karosseriebleche, verrostete Karosseriebleche in jeder Menge:

"massiver" Eisenbügel für den Einstieg


















der neue Metallbügel beim Einstieg
Also ohne Zweifel, Mathias Entscheidung vor allem an der Fahrerseite, alles wegzuflexen und von grund auf neu aufzu bauen war richtig, wenn man die nun entfernten teile ansieht, dann brauchen wir massive Eisenträger, Karosseriebleche und Unterbodenschutz.
Heute nun begann der Aufbau:
Probeanpassen













der neue Bügel von unten

mit Rostschutz versehen


grundiert





Montag, 8. September 2014

Wer zu spät kommt.....

Am Horizont taucht schon langsam Weihnachten auf und damit auch Katjas Weihnachtsmärktchen. Weils dann ja auch so schnell Herbst wird, habe ich mit den ersten Produktionen für diesen kleinen Handwerkermarkt begonnen.
Also zuerst einmal in Zukunft jeden Samstag ein paar Kleinigkeiten schnitzen und drehen und langsam dazu dann auch den Verkaufsstand aufbauen, der soll aus den historischen Eierkisten gebaut werden. Mal schauen wies die nächsten Wochen weitergeht.

Weitergegangen ist es auf jeden Fall an diesem WE mit dem Unimog. Diesmal waren es die beiden Getriebe an der Vorder- und Hinterachse. 8 Liter  70-90er Getriebeöl mussten wir besorgen und dann auch noch einen passenden 17er Imbusschlüssel - wer hat schon einen 17er Imbusschlüssel zuhause....

Wenn man sich gaanz geschickt anstellt, dann kann mein beim Herausdrehen der Ablassschraube eine Menge Arbeit und Dreck ersparen. Wie gesagt...wenn man sich gaanz geschickt anstellt .....
Wenn nicht, dann muss man sich anstrengen und versuchen die in den Eimer geplumbste Mutter irgendwie wieder herauszufischen...






 Zwischenzeitlich gabs einen Saisonabschluß mit dem Freilandgemüse - nur die Zucchinipflanze bringt noch jeden 2. Tag einen Riesenkolben hervor.
Zucchini - Gurken - Melonen - Tomaten - Bohnen und Pepperoni









 Aus dem morschen Aststück der Blutpflaume - für eine Schale war ein Ende zu morsch, jetzt ist es eine Halbröhre geworden - wurde ein Pflanzgefäß für Succulente, hier Saxifraga und Steine.

mit dem Eck wollen wir beginnen.


Nun gehts weiter mit dem Karosserieumbau:
hier nun in lockerer Folge die Bilder:

erste Anprobe nach einer Papierschablone
 Beim Metallhändler unseres Vertrauens holten wir eine drittel Platte 1.5 mm Karosserieblech und Mathias legte los:














Ersatzteil, geschnitten, getrieben und fixiert






erste Spurensuche - ursprünglich war wohl der Mog grau

























leicht angerostet



das wird nun der nächste Schritt
















Sonntag, 31. August 2014

MOG die zweite

Es ist nicht zu glauben, es ist jedes Jahr dasselbe, Hochsommer, Pfadfinderlager und Urlaub und wenn man dann zurückkommt und sich auf den Restsommer freut: Überaschung >>>>> es ist ja schon Herbst. Also nichts mit relaxtem Löffelschnitzen und endlich mal wieder an die Wippdrehbank sondern Rasenmähen, Brennnesseln niederschneiden, Laub blasen und Aufräumen was Wind und Regen und Pfadfinder hinterlassen haben. Wenigstens konnte Mathias produktiv sein und so gings zumindest bei unserer Sparbüchse weiter.
Schon vor vielen, vielen Wochen wurde ein Sturmbaum aufgebracht und sowohl zum Einschneiden als auch zum Brennholz verwendet. Das geschnittene Holz wartet seit Mai auf die Abholung und das war jatzt ein guter Grund um mit dem MOG mal wieder eine Ausfahrt zu machen. Auch wenn das Bild wegen der Bewegungen im "Cockpit" etwas unscharf geworden ist, so doch der Beweis, alle Armaturen gehen und zeigen an. Wie ein großer, richtig großer LastKRAFTwagen bläst der MOG jetzt in unregelmässigen Abstädnen den zu greoßen Überdruck ab, am liebsten vor Zeugen an der Ampel bei Fußgängern, der Angeber und Möchtegernwalfisch.

Auf jeden Fall, was sonst drei Fuhren mit dem PKW Anhänger und mit großen Problemen wegen der Überlängen gewesen wären, nun gings in einer Fahrt und  weil wir so gut drauf waren und auch niemand in Sichtweite war, der uns geholfen hätte, haben wir alles dann auch noch auf unser Holzlager gehievt.





der neue Stapel, patschnass und SAUschwer....3er Läden und 5x5er Kanzhölzer


 Und weil uns bei der Arbeit zumeist immer die nächsten Projekte einfallen, sind wir bei der Hinfahrt noch schnell in den Baumarkt und haben uns von der Restrampe ein Stück von einer Platte geholt und daraus hat Mathias dann in die Kabine eine neue Ablage gezaubert und in diese dann auch noch unser neues Ausbaustück: ein Autoradio mit USB Anschluß - eigentlich ein Irrsinn, was diese Stücke mitlererweile nur noch kosten - dazu noch zwei schicke Aufbaulautspreche. Wer jemals in einer Unimogkabine direkt auf dem OM 636 sitzend sich angebrüllt hat, weiß wie notwendig bei dieser Lärmkulisse noch ein zusätzlicher Autoradio ist.
Nun gehts erstmal an die Innensäuberung, ans Abschmieren und an die Getriebeölwechsel an den Rädern.Olscheich sollte man sein, das gibt ein paar Liter.....

















































Mittwoch, 27. August 2014

UNIMOG 411/120 U30

Es war abzusehen, das Thema im Stall die letzten Wochen und auch absehbar die nächsten Wochen war und ist und wird sein auf absehbare Zeit: der UNIMOG. Seine Leistungsfähigkeit hat er ja schon im Wald über Stock und Stein und im Pfadfinderlager als Arbeitstier unter Beweis gestellt. Nun gehts darum den Burschen durchzuchecken und Stück für Stück zu reparieren bzw. zu erneuern.
Da  der TÜV beim Kauf noch ganz frisch war, haben wir noch einige Zeit vieles Fehlende zu ergänzen und in Ordnung zu bringen.
 Der Innenraum sieht auf den ersten Blick sicherlich renovierungsbedürftig aus, aber immerhin: es ist bereits ein Antennenanschluß vorhanden und eine Halterung für ein Autoradio. Die Halterung für ein Handy mussten wir entfernen, solch ein Uralthandy wollen wir uns selbst im Unimog nicht antun.


Eigentlich und ehrlich gesagt rechneten wir mit einer Situation, dass wir von einem Entsetzen in das andere fallen würden, je mehr wir den Wagen untersuchten. ABER auch wenns gleich mit einem tropfenden Tank losging, so blieb es doch damit bei den Überaschungen. Mathias hat das Ding mit einem Zweikomponentenharz und Glasfasermatte abgedichtet und der fehlende Haltebügel wird durch eine passend gefräste Holzleiste ersetzt. Dass sich auf dem Armaturenbrett nur einsam die Temperaturanzeige bewegte, war uns von Anfang an klar.


 Angesichts des Kabelbaumes unter der Motorhaube war dies auch kein Wunder, hier hilft nur laaangsam alles abchecken und mit der Methode Shrek: Schrittchen für Schrittchen, also Kabel für Kabel und Instrument für Instrument durchchecken und gegebenenfalls reparieren.

Sonntag, 13. Juli 2014

Elternwochenende 2014 ----- ein Großkampftag

Elternwochenende Juli 2014



Fangen wir diesmal einfach mal mit einem Rätselbild an:

Welche Situation ist hier dargestellt?


1. Möglichkeit: Als endlich alle Gruppen ihre Werkzeuge hatten, eingewiesen waren, die Mosaiker ihren Kleber, ihre Steinchen, die Untergründe und viele gute Ratschläge, die Wippdrehbank einjustiert und die Rohlinge hergerichtet waren, die Stellagen für die Maler runter und die Hölzer für die Abschnitte rauf, der Hänger in die Einfahrt, der Bulldog hinter den Misthaufen und der Unimog nach draußen gefahren war, die Langpaletten auf die Arbeitsböcke gewuchtet und die Biergarnituren herumgewuchtet waren und dann wieder zu den Mosaikern und dazwischen noch die beiden Omas und wieder der Unimog und dann wieder der Hänger und dann die Sonne und der Schatten und der Termin mit der Frau vom Stadtmarketing mit Mann und Kind und dann noch die Pferde und die Kinder, einfach mal kurz die Augen zumachen

Sonntag, 6. Juli 2014

Wie Phönix aus der Asche ......

Ein Anhänger entsteht neu


der vor ein paar Wochen bei uns aufgeschlagene Gummiwagen - im Hinterkopf spukt bei uns immer wieder mal die Idee eines Zigeunerwagens - Zirkuswagen - wie auch immer pc-Wagen herum - zeigte sich aufs genauere Ansehen als viel zu gut erhalten - dachten wir - um ihn einfach nur auszuschlachten und solch einen "Wohnwagen" daraus zu machen.

Also kam die Idee auf einfach einen funkelnd schönen, restaurierten Gummiwagen für den Bulldog im Laufe der Wochen zu machen. Nun kommt ja dann der Unimog 411/U34 ins Spiel, der solch einen Anhänger ja viel leichter und wegen des viel höheren Eigengewichtes auch viel sicherer ziehen kann UND der ja nun dauernd als Großaufgabe sichtbar im Hintergrund steht. Daher also volle Kraft voraus mit dem Gummiwagen. Am nächsten WE ist sowieso Elternwochenende und da können wir dem Ding entweder den letzten Schliff geben oder aber zusammen bereits mit dem Unimog anfangen.

Hier also nun in lockerer Folge der Aufbau unseres Wagens: die schwarze Farbe kommt von dem Rostumwandler. Solch einen Umwandler hatte das Ding allerdings dringend nötig......

die gebremste Vorderachse
Teil der Vorderachsenkonstruktion, teilweise abgebürstet und teilweise gestrichen
Der Drehkranz bekommt eine neue und viel stabilere Unterstützung
Das Vorderteil kurz vor der Montage der Vorderachse






mit der montierten Deichsel und der Vorderachse, alles noch in Seitenlage


So schaut er aus, einige noch nicht gestrichene Stellen an der Oberseite
kommen nun nur noch dran

über Nacht dann unter Dach, damit er nicht naß wird

Matthias hat dann heute ganz fleißig weitergemacht - Farbe ist ausgegangen

Farbmuster für das Holz, so soll es später aussehen, kastanienbraun