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Dienstag, 26. Februar 2013

Da Stoi .... mit den nächsten Projekten ins neue Frühjahr

So, nun ist das Thema Werkbank mal ein wenig zurückgestellt, wir sind ja bereits arbeitsfähig, und es wird Zeit mal wieder etwas MIT dem Werkzeug zu machen und nicht Werkzeug herzustellen.
Zwei Sachen stehen nun an, zum ersten die Werkstatterweiterung und zum zweiten der neue Tisch für das Stüberl, beides wird uns ein paar Wochen in Anspruch nehmen, aber die ersten Schritte sind gemacht, man beachte die Spinnweben auf der Baustelle.
Nachdem Sepps Papagei nicht mehr auf dieser schnöden Welt bleiben wollte, haben wir zur Futterverwertung mal ein kleines Vogelfutterhaus gebastelt und dieses hängt nun in den Bäumen beim Misthaufen und die Vögel sind in Massen dabei - auch überaschend viele Zaunkönige, dann Meisen, Spatzen und Amseln, bis jetzt. Die Stare sind übrigens schon seit 4 Wochen im Lande.
Doch nun zur Werkstattvergrösserung:


der neue Speicherplatz














 Im Fritz sein Stall"  haben wir uns eine Ecke freigeräumt und für die Regalbretter, die wir vor zwei Jahren von den Pfadfindern wieder erhalten haben, haben wir neue STänder gebaut, genau eingepasst und dann an die Wand gedübelt.
das fertige Regal








der Rahmen für die Zwischenwand







Jetzt muss nur noch der Schnee weg und wir an die bretter rankommen, dann kann die Wand errichtet werden und wir brechen von der Werkstattseite durch










Beim Tisch für das Stüberl sind auch die ersten Schritte eingeleitet.
Plan ist, den alten Tisch und die Eckbank zu entsorgen und an diese Stelle ein gemütliches Bauernsofa zu plazieren. Um aber keine Essplätze zu verlieren soll ein kunstvoll geformter Tisch in die Ecke beim Kachelofen eingepaßt werden.
 Also Mosaiktisch, mit unserer speziellen Randausbildung - der Kachelofeneckbank nachgeformt - so groß wie möglich.......

 Erster Schritt, 5er Fichtenbohlen, im letzten Winter gefällt und eingeschnitten, aber ungesäumt belassen, entrinden (auf der neuen Werkbank - diese Arbeit wäre ohne die neue Einspannmöglichkeit ein Gewürge gewesen) und dann mit der Kreissäge eine ca 10 cm breite Leiste runterschneiden.

Zuvor mit einem Holzbrett als Schablone den Kurvenverlauf der Eckbank fixiert und mit ein paar Probestücken den möglichen Gehrungswinkel versuchsweise herausgefunden.
Probebogen
Anschließend die Leiste auf Gehrung geschnitten und - ebenfalls wieder mit und auf der neuen Werkbank - eingespannt und verleimt.

fixierter Kurvenrand des Tisches







Die gegenüberliegende Seite des neuen Tisches haben wir zumindest hergerichtet und wartet nur noch darauf, dass die Werkbank wieder frei wird, dann kan  auch diese Seite verleimt werden.













Einen Tag später schauts dann schon etwas konkreter aus. Auch wenn wir an einer Seite noch einkürzen müssen, so passt die neue Tischplatte doch schon ganz gut in den zur verfügung stehenden Raum hinein:
versuchweise Platzierung des Tischplattenrahmens







































Donnerstag, 14. Februar 2013

Da Stoi......Werkbank, da steht sie nun


So, gestern, Mittwoch, war es nun soweit, nach langem Zögern und hin und Her mit welchen Mitteln die Bank denn eingelassen werden sollte und ob ein fremder farbton ünberhaupt gewünscht war, bin  ich mich mit dem Wunsch nach einer hellen, natürlichen Farbgebung dann doch durchgebrungen - die probeweise aufgetragene dunklere Farbmischung war dann doch zu heftig..und nun mit reinem Bienenwachs eingelassen ist der große Moment gekommen.
Zuerst aber muß unsere alte Arbeitsfläche weichen und dient nun nach treuen 9 Jahren - ein Wahnsinn wie die Zeit verfliegt - nur noch dazu uns im Stüberl zwei warme Tage zu bescheren.
Aber zur Erinnerung ganz groß:  die alte Werkbank: 


unsere alte Werkbank auf den 2004 gefällten Pappeln gebaut, damals frisch tiefgefroren verarbeitet

Und nun........... die Neue Werkbank an Ort und Stelle:


das ist unser neues Schmuckstück, die Schubläden kommen noch......

Da wir wie immer schon länger ein paar andere Sachen geplant haben, müssen die Schubläden noch ein wenig warten, es gibt dringenderes zu erledigen, ich sag mal:
Werkstattnebenraum
Kurventisch im Stüberl
Brücke über den Bach  u.s.w.

Anschließend noch die Bank von der anderen Seite:








Dienstag, 12. Februar 2013

Da Stoi ....einfach mal was Ausprobieren....

Während Matthias oben meist alleine werkelt und mich nur ab und zu braucht, kann ich mich wieder mal auf die Wippdrehbank stürzen und ein paar Ideen ausprobieren, auch wenn der erneute Wintereinbruch bedeutet, dass ich all das Material durch den tiefen Schnee bringen muss und dann inmitten der Winterlandschaft so vor mich hin trete....katl wird mir jedenfalls nicht.
Also Ostern kommt, ein Jubiläum kommt und Inge und ich sind uns überhaupt nicht einig was ein schönes Dekomaterial ist und was scharf am Kitsch vorbei geht....also hilft nur einfach ausprobieren und schaun obs den geschmack trifft .....meistens trifft es nicht;-((
Hilft nicht, auch für die Workshops im Sommer möchte ich einige Dinge ausprobieren und im schlimmsten Fall ist das Ergebnis einfach kleingemaschtes Anschürholz....
Also in lockerer Folge in de rnächsten zeit hier ein paar Versuche mit Drehbank, Dekupiersäge und Schnitzmesser, einzeln oder zusammen.

wer unser Wappen kennt, ahnt wie die Bäumchen noch angemalt werden sollen



das könnte mal ein geschnitzter Kopf für einen Spazierstock erden - workshopversuch
Ostern ist in Sicht und es wird noch einiges zusätzlich an Dekomaterial gebraucht, also einfach mal ausprobieren:
Osterhasen mit Keulenohren und aufgeständerte Pfingstreiter

Sonntag, 10. Februar 2013

da Stoi......Werkbank die Fünfte

Das Paket ist angekommen und weiter gehts mit der Werkbank. Es ist aber nicht nur das Paket sonder auch der Winter zurückgekommen und so sieht der gefrorene Rauhreif in der Werkstatt aus. Da ich ja nur zu Nebenarbeiten gebraucht werde, konnte ich mir den Reinraum warmmachen, dort an meinen Dekosachen weiterbasteln und eben von Zeit zu Zeit Handlangerarbeiten verrichten. Mehr durfte ich nicht.
die Vorderzarge ist nun montiert













die Hinterzarge mit zwei Bankhaken






das Innenleben der Hinterzarge












Nun gehts nächste Woche dann bereits darum die alte Werkbank zu zerlegen und an deren Stelle die neue zu errichten
Im Moment sind wir nur noch nicht über die richtige Oberflächenbehandlung einig....BIenenwachs oder Leinöl.

es funktioniert sehr gut
 Nachdem funktionellen Zusammenbau und all den notwendigen Bohrungen für die Bankhaken, folgt nun das endgültige Abschleifen aller Oberflächen und spätestens dann muss die Entscheidung endgültig gefallen sein wie die Oberfläche eingelassen werden soll.
Im Moment in Führung: Bienenwachs











die Bohrungen im Bereich der Vorderzarge

Son nun ist alles wieder auseinandermontiert und wartet auf die Oberflächenbehandlung, anschließend muss dann die alte Arbeitsfläche wandern - ab in den Kachelofen - und dann kann das Schmuckstück benutzt werden. Die geplanten großen Schubläden können dann am endgültigen Standort nachgerüstet werden.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Da Stoi .... Werkbank die Vierte


Mailo ist es draußen einfach zu dreckig und nass
Weiter gehts mit der Werkbank:
Während draußen fast im täglichen Wechsel sich Frühjahr und Wintereinbruch regelmässig abwechseln und der Hund am liebsten gar nicht mehr vor die Tür geht sondern sich das Mistwetter einfach von der gepolsterten Eckbank aus im Wintergarten ansieht, gehts im Speicher bei Matthias Werkbank munter weiter.
Detailansicht Stirnseite bei der Vorderzarge
Gestern waren noch feine Holzarbeiten angesagt  - heute sind die Bauteile für die Vorder- und Hinterzarge angekommen und am Wochenende wird dann der funktionelle Zusammenbau angegangen.
Wenn alles gut geht dann können "wir" bald die alte gegen die neue Werkbank austauschen.
Bei der Werkbank ist nun die Arbeitsfläche gehobelt und abgeschliffen worden. Alle Kanten sind gebrochen und alle Verbindungen - auch die geschraubten - sind mittlererweile verleimt worden. Da hat Petrus genau an den passenden Tagen einen Wärmeeinbruch geschickt, so dass wir nicht in den heizbaren Bereich des Speichers wechseln mussten.
So, nun ist das Grobgerüst fertig und nun kommt die Technik in Einsatz.......










die zukünftige Hinterzarge
das Schmuckstück in Längsrichtung


Dienstag, 29. Januar 2013

Da Stoi ... die Werkbank III und ein kleiner Umweg

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, der Weg zur Werkbank ist steinig und kurvenreich. Zur Eröffnung unseres neuen italienischen Restaurantes hat Matthias das Nudelbrett unseres Wirtes gesehen und meinte, dass das Ding nichts vernünftiges ist, es würde sich laut seiner Meinung in kürzester Zeit aufwölben und nur ein Nudelbrett von einem Profi würde einem Kochprofi gut zu Gesicht stehen.
Also Fichte und Buche zugerichtet, verleimt, und schon sind ein paar Tage vergangen, die nun zu einem tollen Nudelbrett geführt haben, ich hoffe, dass Claudio genügend Raum für solch ein Profinudelbrett hat ;-)))
Unser Fichtenholz hat natürlich ein paar Aststellen und diese müssen ausgebohrt und mit Holzstücken ausgefüllt werden, bevor das Ganze dann mehrmals abgeschliffen, angenässt und wieder abgeschliffen wird.

Schablone zum Ausbohren der Fehlstellen.
ausbohren






vorbereitung zum Einsetzen









Holzstopsel einsetzen













das Prachtstück mit seitlicher Buchenleiste
So, nach diesem kleinen Abstecher in die Kücheneinrichtung gehts wieder weiter mit der Werkbank:
das Untergestell
Vorbereitung





Verschraubung, selbst hergestellt




Untergestell verchraubt


Probeliegen.......




da Stoi ..... Schnee - Regen - Arbeit

So heute mal wieder Handwerkseinsatz und das Ganze auch noch dreigeteilt:

erstens, der nächste Winter kommt bestimmt und daher ist Brennholzmachen angesagt. Das Akazien und Kastanienholz, das letzte Woche geschnitten wurd, nun unter dem Vordach bei strömendem regen mit dem Holzspalter gekloben und auf den Hänger verladen. das gibt dann schon die erste von vier Ladungen für Sinzing für den nächsten Winter.

Anschließend mal wieder an die Wippdrehbank und einen der dicken Erlenstäbe in drei Osterhasenkörper runtergedreht. Letzte Woche haben wir ja die unterschiedlichsten Profile aus Erlenholz mit dem Abrichthobel zugerichtet. Aus den dünnen Latten wurden dann jeweils zwei Ohren.
Ich kann mir ja mal überlegen, ob eine Bemalung nottut oder nicht.















 
Vorentwurf auf Rohling

Was wären die Osterhasen denn ohne ein Osternest....
Also die Skizzen für besondere flache Schalen hervorgeholt und los gings mit einem Stück 8er Bohle.
Das war ein Fehler, ein Stück aus dem 5er Brett hätte auch gereicht, so mußten wir nach dem ersten groben Eintiefen doch zwei/drei cm Weghobeln.















das wird das Osternest aus Fichte










zwei Osterhasen im Nest